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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.12.1836
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1836-12-16
- Erscheinungsdatum
- 16.12.1836
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Zeitungen
- Saxonica
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- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18361216
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-183612167
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1675 51 1676 vis ^olcknunA ist bereits vollenäet unü von 8acklcennern köckst gelungen gefunden woräen; (iie Ditkograpkio cvirü von einem gesekiclcten 1-itkvgrapkon ebenfalls auk (ins 8au- kerste »usgelükrt cversten, so dass «In« Llatt, cvelekes 19 2o» koek unü 24 2o>l lang ist, eine 2ier<Iv für gelles komptoir sein cvirll. folgen«!« 16 Ansickten ller vorrügiiclisten kekäulle k>e'ip- Ligs killlen llie kinksssung: Das AuAusteunt, Daulilltiin, Ilullil>au8, 2oIlAek>äuäs, KoorAenItaus, Koliüt^eiilraris, Hienter, clie Hioiirns- liürelie, lVIoolatkirclis, ckoltanuisiviroiis, kleisseuknrA, LürAorscltule-, Lorss, I-olrr'8 Karten, Härtel's Villa, cler grosse LlurneuberA. Inllem ick 8is köklickst ersucke, mir Ikre cvertken Auf träge baldigst Lulcommen ru lassen, bemerke ick nur nock, »las» rler kreis für ein blxemplar auf franr. Kolombier-Velin- papier 1 , auf ckinesisckem kapier 1 ^ 8 unll colorirt 3 >/> 8 -f. netto ist, rakibar bei <ler Ablieferung, vvelcke im Nonat Narr lc. 1. erfolgt. üoekacktungsvoll unll ergebenst ^7se?rae/r. s4üll4ss Vom kabelbucke mit Lilllern von Kriellrick 1ugeu<>- kvlll ersckeint in 14 Vagen llle rvveite k-iefernng, ick bitte um reckt balcligs Anzeige lies keclarfs; auck sieben illumi- nirte Lxemplare ä 16 z-f. orll. <i!e Lieferung auf feste Ideck- nuug ru Diensten. <?rcrc/o 7/^ö?r^e. Wvs.i Ankündigung, betreffend die Fortsetzung des „Organs des Deutschen Buchhandels" für 1837. Seit drei Jabrcn hat das „Organ für den Deutschen Buchhandel" bestanden, und sich trotz mancher ihm absichtlich in den Weg geschobenen Hindernisse nicht blos auf seinem Platze behauptet, sondern auch die Interessen des gcsammten deutschen Buchhandels möglichst wahrzunehmcn gesucht. Das Letztere wür den wir nicht selbst so zuversichtlich behaupten, wenn cs uns nicht von wohlwollenden und unparteiischen Sachverständigen wiederholt versichert worden wäre Obschon das „Organ" in den ersten zwei Jahren nach Kräften wirkte, so hat es sich doch erst in dem dritten Jahre einen Standpunkt erkämpft, der eben so ehrenvoll für das Blatt selbst ist, als cs dem Ganzen um so nützlicher und ersprießlicher werden kann. Das „Leipziger Börsenblatt" ist allerdings, mit seinen anerkannten Autoritäten an der Spitze, als fest begründet zu betrachten, wenigstens so lange als Leipzig der Stapelplatz für den deutschen Buchhandel bleibt, und in dem Falle, wchcs seine Tendenz als amtliches Blatt im ganzen Umfange erfüllte und mit der Parteilosigkeit verführe, die mit Recht von ihm gefordert werden durfte. Dies Letztere ist aber namentlich in diesem Jahre nicht immer geschehen, und manche sehr beachtcnswerthc Stimmen haben sich gegen dasselbe mit wohl motivirtcn Beschwerden erhoben. Umsonst sendeten die verletzten Parteien ihre Widerlegung an die Rcdaction des Bör senblattes ein; sic wurden zurückgewicscn, weil man keinen Wi derspruch vertrug, und weil man das Journal selbst nicht blos als amtliches, sondern auch als infalliblcs Blatt aner kannt wissen wollte. Unser „Organ" bot sich Len Bcthciligtcn als geeignetes Mittel Lar, ihre Meinung, die sonst als eine Stimme des Rufenden in der Wüste verklungen wäre, zu ver öffentlichen, und wir dürfen dreist sagen: nicht ohne Wirkung und nicht ohne Len beabsichtigten Erfolg. Das „Organ" hat auf diese Weise mehr genützt, als Lies vielleicht geschehen wäre, wenn cs als alleiniges Buchhändler - Blatt dagestandcn hätte, und wie sehr der englische Minister Wal pole Recht hatte, als er sagte: „gäbe es keine Opposition, so wäre ich genöthigt, mir eine zu kaufen," hat sich auch diesmal bewiesen, nur mit dem Unterschiede, daß unser „Organ" nicht käuflich ist, sondern un- cntgcldlich jeder Meinung Raum gestattet, wenn sic begründet ist und in einem anständigen Tone ausgesprochen wird. Daß unser „Organ," ungeachtet ihm nicht so zahlreiche und ergie bige Quellen zu Gebote stehen, wie dem „Lcipz. Börsenblatte," an gehaltreichen Aufsätzen gegen dasselbe nicht zurückgeblieben ist, wird Jeder zugcstchcn müssen, der die bisher erschienenen Jahrgänge desselben, und besonders den laufenden Jahrgang einer näheren Aufmerksamkeit gewürdigt hat. Demnach glauben wir, nicht blos für unser eigenes, sondern für das Beste des gcsammten deutschen Buchhandels zu handeln, wenn wir die Fortsetzung des „Organs" auch für das Jahr 1837 hiermit «»kündigen, mit der Bemerkung, daß cs auch fortan das eifrigste Bestreben der Redaction sein wird, das Blatt stets zu verbessern und seinem Zwecke immer mehr entsprechend zu machen; keine Arbeit soll ihr hierzu zu schwer, kein Versuch zu gewagt erscheinen. Alle die tüchtigen Mitarbeiter, welche dem Blatte bisher ihre Mitwirkung schenkten, sind ihm treu geblie ben, ja mancher derselben hat sich von der entgegengesetzten Seite zu uns herüber gewandt. Neue sind gewonnen und ha ben uns ihre Theilnahmc sich die Folge frcundlichst zugcsagt. So wird denn Las „Organ" seiner ursprünglichen Tendenz, ein solches für den Buchhandel nicht blos dem Titel, sondern wirklich der Sache nach zu sein, immer näher geführt werden, und wenn schon jetzt der Erfolg hinter unseren Erwartungen nicht zurückblieb, so wird er gewiß dieselben in der Folge noch übertreffen. Bei dieser Gelegenheit erlauben wir uns abermals, die pe- cuniärcn Vortheile, welche unser Blatt den löbl. Buchhandlun gen bietet, in Erinnerung zu bringen. Es werden nämlich für die cingcsandtcn Anzeigen, cs mögen deren noch so viele sein, durchaus keine Jnsertionsgebühren berechnet, sondern für den Preis des Blattes, jährlich 3/. netto, über nimmt die Rcdaction die Verpflichtung, so viel Ankündigungen u. s. w. aufzunchmen, als nur immer cingcschickt werden- Daß dieser Vorzug unseres Blattes bei weitem noch nicht genug gewür digt wird, beweist der Umstand, daß uns viele Handlungen, die nicht Abonnenten sind, Inserate cingcsandt haben, wofür wir ihnen Jnsertionsgebühren berechnen sollten, die oft höher ge kommen wären, als der Preis des ganzen Jahrganges des „Or gans" beträgt. Offenbar waren diese über die Verhältnisse des Blattes nicht gehörig unterrichtet, sonst würden sic cs vor- gezogcn haben, Abonnenten desselben zu sein. Die Rcdaction des „Organs" wird der Gründer dessel ben, Heinrich Burchhardt, wie bisher, fortführen. Er ersucht die geehrten Buchhandlungen und solche, denen cs darum zu thun ist, im Interesse der Autoren oder des Buchhandels Ideen, Meinungen und Vorschläge zu veröffentlichen, ihm ihre fernere Unterstützung geneigtest angcdcihcn zu lassen. Mit Dank wird jeder Aufsatz, welcher der Tendenz des Blattes nicht ent gegen ist, in dasselbe so bald als möglich ausgenommen werden. Correspondcnznachrichtcn oder sonst auf den Buchhandel bezüg liche Notizen werden ihm ebenfalls stets willkommen sein, und er bittet um schleunige Mittheilung derselben. Der Preis für Len Jahrgang, aus 52 Nummern beste hend, bleibt, wie bisher, 3/. netto, in der Ostermcffc 1837 zahlbar. Alle Beiträge oder sonstigen Zuschriften werden, wie frü her, unter der Adresse: „An die Rcdaction des Organs des Deutschen Buchhandels in Berlin" für Leipzig durch Einschluß des Herrn A. Wienbrack, für Berlin Lurch die L. W. Krausc'sche Buchhandlung erbeten. Wir beschließen diese Anzeige mit der Bitte an die geehr ten Buchhandlungen, ihre Bestellungen auf das „ Organ " bei dem Unterzeichneten Verleger schnell zu machen, und em pfehlen uns hochachtungsvoll und ergebenst S. Durchhardt, L. ID. Arause, Redactcur. Verleger. Berlin, am 1. Dcccmbcr 1836.
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