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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 21.02.1840
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1840-02-21
- Erscheinungsdatum
- 21.02.1840
- Sprache
- Deutsch
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359 15 360 welcher mit dem ausschließlichen Rechte der Vervielfältigung auf mechanischem Wege vereinbar ist, und er darf cs z. B. vorlcscn, Vorsingen, darstellcn lassen ; allein es ist eine durch aus unstatthafte Anmaßung, ein bereits im Buchhandel er schienenes Werk, vor Ablauf des Verlagscontractcs, anderweit herauszugebcn oder dasselbe in eine Sammlung auszunehmcn, und cs darf dicß selbst in dem Falle nicht geschehen, wenn dasselbe Veränderungen oder Verbesserungen erfahren hatte, sobald diese Veränderungen demselben nicht den Charakter eines ganz neuen Werkes aufprägen. Von dem Autor ist auch die Bestimmung des Verkaufspreises abhängig, geht jedoch auf den Verleger über, sofern der Verlagscontract keine Bestimmung darüber enthält, und dieser ist auch berechtigt, die ganze Auflage eines Buches an einen anderen Verleger zu verkaufen, nicht aber befugt, ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors das erworbene Verlagsrecht suchst auf einen Drit ten zu übertragen, und bei der Beurteilung aller denkbaren Verhältnisse zwischen Autor und Verleger ist wohl im Auge zu behalten, einerseits, daß dem Autor die Ausübung der an dem Buche ihm verbleibenden Proprictätscechte in allen Fällen ungeschmälert bleiben muß , und andererseits, daß aus den Verleger durch den Verlagscontract keine Rechte übergehen, außer denen, die ihm ausdrücklich übertragen werden und welche unumgänglich nothwendig sind, um denselben in den Stand zu setzen, der übernommenen Verpflichtung zu genügen. Seit dem 14. März 1838 besteht als anerkannte Cor poration die unter dem Namen Börsenverein der Deutschen Buchhändler gebildete Vereinigung dersel ben, mit dem ausgesprochenen und anerkannten Zweck der gemeinsamen Verhandlung und Betreibung der allgemeinen Angelegenheiten des Buch- und Kunsthandcls, einschließlich des Musikalicn- und Landchartenhandels, und der Erleichte rung des geschäftlichen Verkehrs, insbesondere der lährlichcn Abrechnungen. Jchcr legal berechtigte Buch- und Kunst händler, sowohl des Inlandes wie des Auslandes ist aufnah mefähig, und schon vor dem Bundesbcschlusse vom 9. Novbr. 1837 war jedes Mitglied des Börsenvereins bei Vermeidung der Ausschließung verpflichtet, sich des Nachdruckes und des stachdrucksvertricbcs gänzlich zu enthalten; auch gingen von diesem Vereine die Vorschläge zu Feststellung des literarischen Eigenthumcs aus, welchen Preußen im Gesetz vom 11. Juni 1837 ihren wesentlichen Tendenzen nach gesetzliche Kraft er- theilt hat. Der Börsenverein ist Mitbesitzer der Deutschen Buchhändlervörse und unter seinen besonderen Einrichtungen zeichnet sich die Errichtung einer Vcrg lei ch sdepu t a t i o n aus, an welche alle Streitigkeiten zwischen Mitgliedern zu bringen sind, bevor dieselben zur gerichtlichen Verhandlung gezogen werden. Literatur. Schulz, Otto August, Gutenberg oder Ge schichte der Buchdruckcrkunst von ihrem Ursprung bis zur Gegenwart. Mit 8 Holz schnitten. gr. 8. 8 Bogen. Leipzig, Schulz u. Thomas. Mit großem Interesse hat Referent das vorliegende Werk des Herrn Schulz, welcher sich bereirs als Schriftsteller durch mehrere bibliographische Werke vortheilhast bekannt gemacht hat, gelesen. In gedrängter, jedoch gediegener Kürze führt uns derselbe die Erfindung und ^ isbreckung der Buchdrucker kunst vor. Das reiche Material/ welches dem Verfasser zu Gebote stand, hätte ihn leicht zu ei.^in weit umfangreichem Werke verleiten können, und er ist daher zu loben 'Kaß er sich selbst Schranken setzte, und nur den Kern davon heraus nahm. Die chronologische Tabelle der Städte, in de nen von 1450 bis 1550 die Buchdruckcrkunst ausgeübt wurde, nebst den Namen der Druckherrcn, so weit sich solche Nachweisen ließen, ist von besonderem Interesse. Die beigege- bencn 8 Holzschnitte, von denen sich besonders die Platte mir dem heiligen Christoph als historisch merkwürdig auszeich net, sind durchgehends gelungen. M i s c e l l e. Joseph I. Krastewski. Dieser junge Dichter wird seit einiger Zeit als einer der begabtesten Polnischen Schriftsteller genannt. In Volhynien geboren, hat er in Wilna seine Studien gemacht und dort bereits eine Samm lung seiner Dichtungen sowie seiner „literarischen, phantasti schen und historischen Ausflüge" herausgegcben. Gegenwärtig ist er mit einer Geschichte von Wilna beschäftigt, deren erste Abth-Mng ebenfalls bereits erschienen ist. ^ Verantwortlicher Redactcur I. C. Stadler. Gekannt in a 77'' t--,. n n g e n. pränumerations- und Subscriptions- Rn feigen. ^91-j I^eisinitriH ogora pliilos. eä. Li-stmanu betreffend. Ich ersuche die Handlungen, welche statt des Subscri ptionspreises von 4.^ 12/. netto noch den Pränumcra- tionspreis von 3/ 18/. für obiges Werk genießen wollen, mir den betrag bis spätestens Ende dieses Monats gefälligst in eipzig zahlen lassen zu wollen, indem ich es laut meinem Cir- culair vom 1. Juli v. I. später nur zum Subskriptions preis verrechnen kann. Da der restgeschriebene zweite Band (Bogen 55 bis 190) im Druck fast vollendet ist und in kurzem ausgcgebcn wird, so bi/tc ich zugleich um genaue Angabe der Continuation. Berlin, 10. Febr. 1840. Ei. Lichler. Sucher, Musikalien u. s. w. unter der p r es s e. f792.j Be''E. A. Wolfs in Berlin wird nächstens erschei nen undl.itir.ruif Verlangen versendet werden: ' rze Geschichte der Euchdruckerkuntt von F. A. Pischon, Consistorialasscssor und Professor. Mit Holzstichen.
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