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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 04.09.1840
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1840-09-04
- Erscheinungsdatum
- 04.09.1840
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- Deutsch
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1975 79 1976 Marco Polo von 1477, wovon nur drei Exemplare bekannt sind. (Eigcnlhum des Hrn. LH. O. Weigel.) Speyer: Ein Druck; Nr. 40, von Peter Dra ch. Snbiaco: Ein Druck; Nr. 14. von Sweyn heim und Pannartz: 1-aotautiu8 Virivisuu8. 1466. (Besitzt Hr. Th. O. Weigel.) Rom: Drei Drucke; Nr. 19, 20, 108. Zwei von Sweynheim und Pannartz und einer von Gallus (U lr-Han) und Simo n von L ucca. Letzteres Buch ist die zweite Auflage des Tucrecremata von 1473 und Eigen thum Sr. Maj. des Königs von Sachsen. Mailand: Drei Drucke; Nr. 23—25. von Phil. deLavagna, von Ehr. Waldarfer und von Ant. Z a r o t u s. Venedig: Sechs Drucke; Nr. 26—30, drei von Wen delin von Sp cy er, zwei von Nic. Jenson, einer von Ehr. Waldarfer. Foligno: Ein Druck; Nr. 31, von Joh. Numei- stcr: der Tucrecremata von 1479. Bologna: Ein Druck; Nr. 36, von 1475. Florenz: Ein Druck; Nr. 37, aus dem Kloster Nipoli vor 1478. Tccviso: Ein Druck; Nr. 41, von Mich. Man- z o l u s. Parma: Ein Druck; Nr. 42, von Andr. Porti lia. Verona: Ein Druck; Nr. 114, Valturiu8 cks ro mi- Utini. 1483. Paris: Zwei Drucke; Nr. 35 und 115, der eine von Eranz, Gering und Friburger, der andere von I. du Prc. Zamora: Ein Druck; Nr. 43, von Eentcnera: 1lsdkiso8 cko Hvreules. 1483. Mit ziemlich rohen Holz schnitten. Einziges bekanntes Exemplar im Besitz des Hrn. Th. O. Weigel. Nach diesen kurzen Angaben wird der dieser Sachen Kun dige urtheilcn, was am Wcrrhe hier der Anschauung dargc- boten wurde. Was man allenfalls hier noch vermißte, war die 42zeiligc Bibel und Psister'sche Drucke. Aber auch in dieser Hinsicht war eine Art von Ersatz vorhanden. Nämlich die Leipziger Universitätsbibliothek besitzt vom erstem Buche zwei Exemplare (auf Pergament und Papier) und von Psistec'- schen Drucken den Ablaßbrief von 1455 und die kostbare lateinische Bibel. Da nun diese Bibliothek während des Festes aus ihren Mitteln eine bibliographische Ausstel lung veranstaltet hatte, so konnte man diese Perleit dort in Ansicht nehmen; immerhin noch Glücks genug! Uebcigens sei hier gelegentlich bemerkt, daß jene bibliographische Ausstel lung von großer Bedeutung war, sowohl was den Inhalt als auch die Auswahl und Anordnung betrifft. Herr Ober- bibliothckar Gcrsdorf hat sich hierdurch das Publikum zu großem Danke verpflichtet. 3. Aeltcre Drucke bis ungefähr 1680. Hier erschienen unter andern folgende Drucke durch die Auflage von ihnen besorgter Werke repräsentirt: Ant. Vcrard. DieAldus. Rewich. Die Giunti. Joh. Fr oben ins. Germain Hardouin. Die Stephanus. Th. Kerver. Scho nsperger. Die Trechsel. DieWechel. Plantin. DieElzevir. 4. Neuere und neueste Drucke. Brindley, Foulis, Baskerville, Barbeu, Bodoni, Jbarra, Didot, Tauchnitz zeigten sich hier in ihren Verdiensten. Eben so erblickte man hier die Typograpbie in ihrem neuesten Aufschwünge und in der er freulichsten Gestaltung. Von den schönsten und merkwür digsten typographischen Drucken Englands, Frankreichs, Deutschlands lag eine wahrhaft blendende Auswahl vor. Besonders erfreulich war cs auch zu sehen, wie gerade bei die sem Leipziger Feste Leipzigs Ofsicinen die Documente ihres bewährten Rufes darlegtcn, wie man hier eine edle Thatkraft erblickte, würdig und berufen, mit allen Typographien der Welt um die Palme zu streiten. Um nur ein Beispiel anzu führen , sei hier besonders die Schriftgießerei und Druckerei von Friedr. Nies erwähnt, deren auflicgende Erzeugnisse folgende 3 Nummern enthielten, die ich hier wörtlich aus dem Kataloge anführe: Nr. 299. Ein Exemplar illplisbets genuina tioruin iminerls ipsoruui Iiierc>Al)-pliioi8 , kUeestlols ckeinotici8cpie ooii8ervsts nee nou ^sisiiorum litorls l?er-- ssruin, üleckoruin ^88)-ric>rumcjue cuueokoririik>ii8 2en- ckic'i8, koblvivi8 et 8su8oiitioi8 8ubseetr>. Ouin VI tabb. alpti-ik>. 1,ip8iae 1840. Kumtidus 3. H. Laitli. — Er ster Hieroglyphendruck aus der Buchdcuckecei, Schrift- und Stereotypengießcrci von Friedr. Nies. In diesem Wecke werden außer den Hieroglyphen auch die übrigen ägyptischen neben mehreren andern ältcrn Alphabeten zum crstenmale als Typen angewcndct. — Ferner aus derselben Ofsicin als erster Leipziger Sanscritdruck: Nr. 300. Ritu8SiiIiärL ick 68t teinpe8tstum o)-ccku8 etc. ?. il. Lolileu. lckp8iss, iiupeii8i8 0. Wlganck. 1840. Nr. 301. Proben von 31 Schrift-Serien. „Ila ii08ter 8olu8, vism ckiktioilliinain kslioitei' lii- AIS88U8, proprio Ulsrto eklioers oouteuckit, cjuock Uorns^, ksr>8ii8, kotropoli eto. ksu8li88iin'i8 ou8pivÜ8 8uintil>u8- c>us pubiloi8 8U8olpItnr," sagtbei dieser Gelegenheit Hr. Prof. Hasse in seinem Säcularprogramm (D^poArspliirie 1-ip- 8ieu8i8, iinprliiiw 8secuii cjuarti, lii8torise k>revi8 acknoi- brstio) S. 37. 5. Aelteste Drucke der Holzschneidekunst. Die xylographischcn B ü ch e r habe ich schon unter einer ' andern Rubrik erwähnt; hier ist nur von einzelnen Blät tern die Rede, wozu auch diejenigen Blätter gerechnet werden, welche man jetzt geschrockene Arbeit nennt, und die wahrschein lich Abdrücke von Metallstöcken sind. Was sich jedoch nicht entschieden beweisen läßt, wie es denn auch noch sehr ungewiß ist, ob Paul Beheim der jüngere mit der Benen nung von geschrockener Arbeit dasjenige bezeichnet, was jetzt damit bezeichnet wird. Diese Rubrik zählte 15 Nummern; alle höchst be deutend. Ein Blatt, Nr. 104, 1li8torici 8t. 6ruvi8, ge hörte vielleicht zu einem xylographischen Buche. Dieses höchst seltene Blatt, das, so viel mir wenigstens bekannt, noch ein
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