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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 26.11.1841
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1841-11-26
- Erscheinungsdatum
- 26.11.1841
- Sprache
- Deutsch
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265 t 103 2652 Mackernagcl, Wilh., deutsches Lesebuch III. Th. 1. Bd. Basel 1841, Schweighauserschc Buchh. Wvß, 2- R., der schweizerische Robinson, oder der schiffbrüchige Prediger u. seine Familie- Neue illustr. Ausgabe. 3. u. 4. Lsg. Zürich 1841, Orell, Füßli L Comp. Zschockc, H-, ausgewählte Novellen. 4. Thl. b. Orig.-Aufl. Aarau 1841, Saucrländer. Zu Herrn Karl Bädcker'S Erklärung im B.-Bl. No. 97 dieses Jahrgangs. Auch Unterschriebener „will im Börsenblatte nur bnchliändlcrischc Gegenstände lesen" und solcher Wille möchte wohl allgemein sein. Herrn Bädeker's mit innerer Sicherheit und klarer Umsicht ausgesprochene Erklärung verdient volle Beachtung. Gotha, II.Nov. 1841. Friedrich Perthes. Als ich meine Beistimmung zu Herrn K- Bädeker's Erklärung im D.-Bl. Nr. 97 „die Confcssion des Börsenblattes" der Redaction desselben cinsendcte, konnte ich Herrn I. de Marle's Erwiederung in Nr. 99 noch nicht kennen, so wie Hr. de M. beim Nicderschrciben der Erwiederung nicht meine Bcistimmung. Herr de Marie führt in seiner Erwiederung mich auf mit einem Eceigniß von lange her, als Erweis für von ihm Auf gestelltes, hat aber dabei nicht beachtet, daß meine Denunci- ation ein grob unsittliches Buch betraf, welches von jeder Polizeistellc, kam cs ihr zu Augen, cvnsiscirt werden mußte, wie auch von der Leipziger geschehen ist; — ferner nicht beachtet, daß ich innerhalb des geschlossenen Vereins der Genossenschaft ankiagtc. *) Doch dies mag dahin gestellt bleiben. — Ich wiederhole meine Bcistimmung zu der Erklärung des Hrn. Bädeker: „im Börsenblatle nur buchhänd- lcrische Gegenstände lesen zu wollen" und füge dieser noch bei: nur G cschäftl i chcs—wozu allerdings die Vcrlagcigcnthums- und Nachdrucks-Angelegenheiten gehören. Ucber die Beziehungen des Buchhandels zu Staat und Kirche kann an andern Orten gesprochen und declamirt wer den, nur nicht im Börsenblatte; — über Freiheit der Presse, dafür liegt die Preßzeitung vor. — Meine Stimme kann nur als eine einzelne gelten; da aber wohl uns Allen an der Bewahrung des Börsenblat tes viel gelegen sein wird, so ist zu wünschen, daß jedes Mitglied unsers Vereins Stimme für oder Wider einfach abgebe an den Vorstand des Buchhänd ler -Vereins. Nach meiner Ansicht ist jetzt das Börsenblatt gefährdet, nicht daß ich meine, daß das derzeitige vorwaltende Besprechen und Gerede demselben Gefahr von Oben zuziehen könne, *) Die Vertilgung der acht Exemplare des schlechte» Bu ches geschah nicht in der geschloffenen Versammlung, sondern des Tags darauf in der Abrcchnungsbbrse, ohne mein Beisein, von jungen Genoffen, deren Eifer mir sehr unangenehm war; — sie hatten zur Vertilgung kein Recht. sondern weil jedes Institut, was seinen ursprünglichen Zweck und Beruf aus dem Auge verliert, was aus seinen Gränzen ins Unbestimmte überschreitet, damit seinen eigenen Bestand untergräbt. Gotha, den 16. November 1841. Friedrich Perthes. Dorschlag zur Reformirung des CommissionShan- dcls in Leipzig. Wenn auch das Loos der Leipziger Eommissionaire in ander» Blättern oft neidisch besprochen worden ist und es darnach keine glücklichere Lage in der Welt geben soll, als die eines solchen, so möchte doch mancher Neider wohl zu rück treten, wenn er unsere mühevollen Arbeiten genauer kännte und diese nur auf Ein Jahr übernehmen sollte. Seit Jahren sind unsere Verhältnisse gewiß der Art, daß mancher Handwerker sicher mehr verdient, wenn er so anhaltend fleißig ist, wie es der Leipziger Eommissionaic stets sein muß, der seine Eommittentcn pünktlich bedienen will, und deren Interesse wie sein eignes zu Herzen nimmt. Da wir nun einmal in der Zeit der Umwälzung leben, und jeder Arbeiter seines Lohnes werth ist, so dürfte auch mit dem Eommissionshandcl in Leipzig eine Reform vorgc- nommen werden, um Einrichtungen zu treffen, die mehr auf gegenseitigem Interesse beruhen, und dagegen die seither üblichen Eommissionsgebühren gänzlich Wegfällen zu lassen. In früherer Zeit — vor etwa 30 — 40 Jahren — wo auswärtige Handlungen nicht unbedeutende Sortiments- Bestellungen beim Eommissionair machten, woran dieser doch Etwas verdiente, wo die kleinste Handlung dieselbe Anzahl größerer Post - und Fuhcballen bekam, wie jetzt die Handlungen ersten Ranges, wo die Aufträge der Eommit- tenten das ganze Jahr über sich ziemlich gleich blieben und alle die Kleinigkeitskrämerei nicht statt fand, womit man jetzt behelligt wird: da konnten die Eommissionsgebühren wohl in Bausch und Bogen fcstgcstellt und berechnet werden —> jetzt scheint die Methode aber veraltet zu sein. Die spcciellc Berechnung nach fester Taxe für jede dem Eommissionair aufgetragcnc Arbeit ist, glaube ich, ange messener und gerechter, wie die um ein gewisses Honorar in Bausch und Bogen. Der Eommissionaic freuet sich eben so sehr, wie sein Eommittent, wenn gute und große Ge schäfte gemacht werden, und Letzterer bezahlt sodann nur in Verhaltniß des Betriebes und nicht, wie jetzt, bei Stock ungen des Geschäfts eben so viel als vorher. Durch solche Einrichtung würde allen Klagen und Rügen, die Eommis sionsgebühren betreffend, vorgebeugt werden. Die Be rechnung ist keineswcges so beschwerlich oder gar unausführ bar, wie cs augenblicklich den Anschein hat. Die Emballage müßte wie seither bei Fuhrballen 1 per Eentner bleiben, bei Postpackcten jedoch, weil gewöhnlich viele kleine Packete auf den Eentner kommen, 1^ bis 1K-/, wobei zugleich die Mühe für das Aufschrcibcn im Versendungsbuche, Packen, Avisiren u. s. w. in Anschlag gebracht ist. Bestellzettel, die am Fuße des Briefes in Summa notirt würden, könnte man mit § Pfg. für Sortiren und Austragen berechnen. Für Annahme der Gelder, doppeltes Quittircn, Einträgen im
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