Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 10.05.1841
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- 1841-05-10
- Erscheinungsdatum
- 10.05.1841
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Deutschen Buchhandel und für die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Herausgegeben von den Deputaten des Vereins der Buchhändler zu Leipzig. Amtliches Blatt des Börsenvcrcins. M 42. Montags, den 10. Mai. 1841. Ein Vorschlag die Nemittenden ans die vor- thcilhaftestc Art abzusctzen. Wohl alle Verleger werden nach der Ostcrmesse sich in dem gleichen Falle befinden, einen Ueberfluß an Exempla ren bei den meisten der im vorigen Jahre versendeten Arti kel zu verspüren- Da man nun im zweiten Jahre die kostspieli gen und in diesem Falle zwecklosen Zeitungs-Anzeigen nicht wiederholen mag, so ist es bei vielen Artikeln, die, obwohl an sich sehr verkäuflich, dennoch auf dem Wege der gewöhnlichen Auslieferung einen sehr langsamen Abzug haben, vorauszu sehen, daß sie in Massen für viele Jahre, wo nicht für im mer, in den Magazinen aufgehäuft bleiben. Einsender ist so wenig als Andere im Besitz eines Rc- ceptes, um die großen Massen der Nemittenden durch schnel les Aufräumen vortheilhaft abzusetzen, doch schlägt er ein Mittel vor, um mindestens thcilweis die großen Vorräthe zu lichten. Man mache mit den Nemittenden und überhaupt mit Verlag, der durch große Auflagen zahlreich lagert, Chongen im Groszen. Dieß ist freilich für reine Ver- lagshändlcr unnütz, hingegen für die große Zahl der gemisch ten Geschäfte ohne Zweifel vortheilhaft, und bei Ehangcn von 12 bis 50 Exemplaren vermehrt jeder Thcil gewisser maßen seinen eigenen Verlag, indem er für Artikel, die er in solcher Anzahl besitzt, durch Aufnahme in Kataloge, Anzei gen, Vertrieb auf Eommissionslagern durch Exporteurs, selbst durch Einbände ganz anders wirken kann, als für eine kleine Anzahl, die er nur in Commission mit den gewöhnli chen Rabatt-Bedingungen besitzt. Einsender hat auf solche Art schon mehre Artikel so ex- ploidirt, daß ec Nachbestellungen auf 50 Exemplare von Wer ken in Rechnung machen mußte, die sonst nie Nachfrage ge habt haben würden. Wird auch nicht bei jedem Artikel ein ähnliches Resultat erzielt, so bleibt jedenfalls immer derVor- kheil, leichter 12 verschiedene Wecke einzeln zu verkaufen, als 8r Jahrgang. einen Vcrlagsartikel 12mal in einem Wirkungskreise, wo derselbe schon hinlänglich bekannt wurde. lieber die näheren Bestimmungen lassen sich keine Re geln feststellen; die in Leipzig anwesenden Eollegen könnten dieß durch mündliche Verabredung am leichtesten abmachen, doch Halle ich das Stempeln solcher Tauschcxemplare, so wie aus nahe liegenden Gründen den Ausschluß der Leipziger Handlungen von Tauschgeschäften für zwei nöthige Bedin gungen. Da diejenigen Herren, denen ich mündlich diesen Vor schlag machte, meine Ansicht beifällig aufnahmcn, so dürfte dieß auch im weitern Kreise der Fall sein, und der persönliche Mcßbesuch, dessen Nutzen so häufig in Abrede gestellt wird, in diesem Falle vielleicht ersprießliche Früchte tragen. F. H. K. Das Treiben der Antiquare. Die neuesten Nrn. der verschiedenen Buchhändler-Blät ter regen mit mehr oder minderem Eifer die Lebensfrage des Sortimentsbuchhandels der jetzigen Zeit: das Ver hält n iß dcsSortimcntsbuch Handels zu denAn- t igu arcn wieder an, und wahrlich cs bedarf dieser An regung, denn mit sicherem Schritte wird von den letzteren im mer mehr Raum errungen. — Es wäre unnütz, dasjenige zu wiederholen, was dem Gesammtbuchhandcl, namentlich aber denjenigen bekannt ist, welche das Unglück haben in ihrem Wirkungskreise die Manipulationen der Antiquare er tragen zu müssen, und wie letztere höhnisch genug sich jeden Augenblick auf die Bereitwilligkeit großer und kleiner Verleger beziehen können, die mit oder ohne Noch die Bcihülsc der Antiquare ansprcchen. Zweckmäßiger scheint es uns, schlagende Beispiele, wo sie nur irgend sich zeigen, zu veröffentlichen und auf diese Weise jenen Verlegern begreiflich zu machen, mir 73
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