3797 107 3798 »°> Pränumerations-Einladung. Die „Sonntagsblätter" beginnen mit dem 1. Jänner 1844 den dritten Jahrgang. Wenn ein junges journalistisches Institut nach kaum zwei Jahren im In- als Auslande ehrenvolle Anerkennung findet: so darf man ohne Sclbsterhebung annehmen , diese Würdigung sei eine wohlverdiente und in dcm Werthe des Gebotenen begründete. Fast alle Blätter der Monarchie haben sehr häufig ihre Spalten mit unseren Artikeln gefüllt, die Blätter der Residenz haben uns in dieser Beziehung Aufmerk samkeit zugewendet und selbst aus der spröden Ferne ließen sich wohlwollende und höchst anerkennende Stimmen in den mannigfaltigen Organen der Presse über die „Sonntagsblätter" vernehmen. Die reichhaltige Anerkennung von so verschiedenen Seiten her scheint uns zu sagen, daß der betretene Weg der richtige, die bezweckte Tendenz eine wahre, zeitgemäße sei. Wenn wir demnach versprechen, dem bisherigen Ziele unverwandt treu zu bleiben; so schließt dies keineswegs das Bestreben aus, in dieser Richtung in Zukunft noch viel seitiger und interessanter aufzutreten. Historie im weitesten Umfange mit Ausschluß der eigentlichen gelehrten Abhandlung, sei es im Gewände der Novelle, der Sage, des Ntärchens, der Skizze, der Anekdote, der Ballade oder des Volksliedes, Karaktcristikcn ganzer Zeitläufte, ferner Statistisches im Gewände des Reisebildes, Biografien, die Bibliografie sämmtlicher im Bereiche des Kaiserstaates erscheinenden Werke in allen Sprachen und jeden Faches *), Kritiken über alle Erscheinungen des Kunstgcbietes, Tageschronik von Wien, ein ausgebrcitetes Nvtizcnblatt, bilden den unerschöpflichen Stoff der „SonntagSblätter". Ferner Ein Kunstblatt. Was aber unserem Journale ein ganz besonderes Interesse und einen eigenartigen Charakter verleiht, das ist die mit vieler Sorgfalt gepflegte Kunstseile der „SonntagSblätter", die einzig unter den ästhetischen Zeitblältern der Monarchie die artistischen Interessen in engeren Sinne zu fördern suchen. Künfilcrbiograficn, Nekrologe, Atelierschan, Kunstnachrichtcn des In- und Auslandes, kritische Artikel u. s. w. füllen die Spalten dieses Blattes. Die „Sonntagsblättcr" bringen nur Originnlartikel; wie bisher werden die glänzendsten und bekanntesten Namen des Vaterlandes unser Unternehmen unterstützen. Prännmcrazions-De-inguiigen. Die „Sonntagsblätter" liefern jeden Sonntag 1 und ^ Bogen groß 8. in glänzender tipograsischcr Aus stattung für den Preis von 7 ganzjährig. Pfautsch L Comp., Nr. Ludwig August Frankl, Buchhändler. Redacteur. *) NS" Wir laden alle Buchhandlungen, die ihre Verlagsartikel besprochen wünschen, zur Einsendung derselben ein. Düchcr, Musiknlicn u. s. w. unter der Prcssr. s7971.j Bei mir erscheint binnen 14 Tagen und wird allge mein pro nov. versandt: Phreuologische Analyse des Charakters -es Herrn Di . Juslimis Kerner zu Weinsberq. Mit dem wohlgetroffencn Bildniß und einem Briefe des Ge schilderten an den Verfasser. Von Nr. Castle. gr. 8. geh. elegantest ausgestattet. Preis beiläufig 20 N/ (l6 g-s) od- 1 fl. 12 kr. Wer von dieser höchst interessanten Schrift sich einen außergewöhnlichen Absatz verspricht, wolle noch besonders verlangen. Heidelberg, 1. Dccember 1843- Karl Groos. I s7972.j Im Verlage von Leopold Voß in Leipzig er scheint: Die Mode, eine Zeitschrift, welche gründliche Berichte über die neuesten deutschen und ausländischen Moden für Frauen und Män ner und in Zeichnung, Stich und Eolorit die ausgezeichnet sten bildlichen Darstellungen dazu liefert, welche die bishe rigen derartigen Leistungen bei weitem übertreffen. Zugleich bietet das beigefügte Feuilleton durch eine der neuesten nicht politischen Tagesgeschichle und Litteratur entnommene Sammlung mannigfaltiger Notizen eine, wenn auch kurze und leichte, doch geistreiche Unterhaltung. Jede Mittwoch erscheint die Mode in einem halben Bo gen Text auf feinstem Velin in Roval-Ocrav mit zwei Tafeln der saubersten Modebilder, nach Befinden auch mit andern ar tistischen Beilagen. Der Pränumeratious-Preis für jedes Vierteljahr ist 1^6 N-t- 258*