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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.01.1845
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1845-01-07
- Erscheinungsdatum
- 07.01.1845
- Sprache
- Deutsch
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Erscheint jeden Dienstag u. Freitag; während der Buchhändler. Messe zu Ostern täglich. Börsenblatt für den Me Zusendungen für daS Börsenblatt sind an die Redaktion zu richten. Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eigciithllm des Börsenvcreiiis der deutschen Buchhändler. Leipzig, Dienstag am 7. Januar. 1845. A m t. iche Bekanntmachung. In Gemäsheit Z 13 der Ausführungsverordnung zu dem Gesetz, den Schutz der Rechte an literarischen Erzeugnissen rc. betreff, vom 22. Februar 1844 wird von der Unterzeichneten Königlichen Kreisdirec- lion hierdurch bekannt gemacht, daß in den Monaten November uudDe- cember dieses Jahres nachverzeichnete Werke suk ktri-,. 34 bis mit 38 in die Eintragsrolle eingetragen und auf den Grund dieses Eintrags 1.) dem Buchhändler Bernhard Tauchn itz sun. in Leipzig über nachbenannte Schriften: s)^Ko. 34. 6oUection ok britlsd sutkors. Vol. 1-XIV. 8aink laiuos's or tl>e court ok Hueen Xnne. L)' VV. Harrison Xinswortk. 8nncrione<I l>^ tlis autbor kor oonkinontal circulation. d) Ko. 37. LvIIection ok brltisl« autllors. Vol. 1.XXI. kassages kram tlie Disr^ of s Ist« kti^sician. 8amuel Warren, IV k. 8. Xutllor ok „len tkousaixl a ^ear." Ibis is tlie onl^ eäi- tion sanctionoll kde untbor tor continenksl circulation. Ibirst series. c) Ko. 38. Kevelations ok l-vnllon William Varrisvn Ainssvortll, illustratell ?>>ir. !. 2.) dem Buchhändler Christian Ernst Kollmann in Leipzig über die Schriften unter dem Titel: s) Ko. 35. Der ewige Jude. Deutsche Originalausgabe, unter Mitwir kung von Wilhelm Ludwig Wcsche von Eugen Sue. Achtes Bändchen. (Schluß des 4. Bandes.) d) Ko. 36. 1,s suik errant. Komsn en tlix volnmes psr Lugene 8ue. Läition originale ponr tonte l'XIlemsgne. Luitieme livraison. Verlagsscheine ausgestellt worden sind. Leipzig, den 31. December 1844. Königlich Sächsische Kreisdirection. An die verchrlichcn Mitglieder des deutschen Buchhändler- Börsen-Vereins. Als die diesjährige Eantate-Versammlung zu dem Ankäufe der, von dem verstorbenen Eollegen Schmaltz in Leipzig hinterlassenen handschriftlichen und gedruckten Eollectaneen, eine dem muthmaßlichen Werth des zu Erwerbenden entsprechende Summe bewilligt hatte, fand zunächst ein anderer, auf diesen Anlaß hin zur Besprechung gelangter Ge genstand ebenfalls die Theilnahmc und Zustimmung der versammelten Geschäftsgenoffen. Es war dies der Plan zur Errichtung einer Biblio thek, welche dem deutschen Börsen-Vereine angehören und die Mate rialien zu einer Geschichte des Buchhandels, besonders des deutschen! Zwölfter Jahrgang. r T h e i l. Geschäftes, in möglichster Vollständigkeit umfassen sollte, damit namentlich dem künftigen Historiographen des Buchhandels der Stoff zu solcher verdienstlichen und anziehenden Arbeit in bester Bereitschaft dargeboten werden möchte- In der Thal steht aber auf dem Gebiete der literarischen und po litischen Culturgcschichte nicht leicht etwas in größerem Mißverhältnisse, als einerseits die hohe Wichtigkeit, welche der Buchhandel auf die Ent wickelung jener Eultucverhältnisse ausgeübt hat und immer steigend be tätiget, anderseits aber die — man darf es unumwunden aussprechen —- dürftigste und zum großen Theil grundirrthümliche historische Dar stellung unseres Geschäftszweiges. Was Ebert vor beinahe zwanzig Jahren in dem Vorworte zu Kayser's deutscher Bücherkunde neben der Anerkennung der Bedeutsam keit des Buchhandels aussprach: daß dieser seinen Geschichtschreiber noch zu erwarten habe,*) das gilt auch gegenwärtig, obgleich seit der ge dachten Frist manche schätzenswerthe Vorarbeit die Abfassung seiner Geschichte wesentlich erleichtert hat. Und gewiß, mit gerechtem Selbst gefühle kann es erkannt werden, daß diese Vorarbeiten in überwiegen der Anzahl aus dem Kreise der Buchhändlergenossenschaft selbst hervor gegangen sind, indem außer den Beiträgen, welche als Einzelwerke und in der Form lexikalischer, annalistischer und journalistischer Dar stellungen gegeben wurden, auch der Versuch zu einer Geschichtschreibung — das durch den Tod des Verfassers unterbrochene Weck von Metz — stattfand. Von einer ähnlichen Arbeit, der Herstellung eines Lexikons sämmtlichec Buchhändler und Buchdrucker, war der verstorbene Schmaltz durch ein zu frühes Hinscheiden abgerufen worden, und wenn auch die von ihm zu diesem Zwecke gesammelten Materialien, nach der jetzt genommenen näheren Einsicht, keineswegs den früher ge hegten Erwartungen entsprochen haben, — weshalb auch der Ankauf, *) Ebert sagt a. a. O.: „Der volle Werth der Coster- und Gu- tenbergischen Erfindung gab sich erst dann zu erkennen, als zur technischen Kunstfertigkeit auch kluge merkantilische Betriebsamkeit hinzutrat. Zu der seit jener Zeit eingctretcnen geistigen Berührung der entferntesten Völker und Zeiten hatte jene nur die erste Bedingung gegeben; der wahre Hebel einer neuen Cultur wurde der Buchhandel, dem es verdankt werden muß, daß auch Alles wirklich an seine Adresse kam." — In dem, ebenfalls von Ebert gearbeiteten Artikel „Buchhandel" (Handel) der Ersch-Grubcr'schen Encyclopädic spricht sich der berühmte Bibliograph in gleicher Weise über die Bedeutsamkeit des Buchhandels aus, aber auch hier klagt er über den Mangel einer Geschichte desselben. 3
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