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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 21.01.1845
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1845-01-21
- Erscheinungsdatum
- 21.01.1845
- Sprache
- Deutsch
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67 1845.^ Vermischte Anzeigen. (437.) (Verspätet.) Erwiederung. Nachdrucksangelegenheit. Das Börsenblatt No. 28 desJ. 1840 enthält im amtlichen Theil unter „Gesetzgebung" das folgende Circular des K. Polizeipräsidium in Berlin c>. 6. Berlin 10. März: „Die bei Ed. Bote L G. Bock in Ber lin erschienenen sieben Solfeggicn für eine Sopranstimme mit Begl. des Pianofortc, hcrausgegeben von Th. Hahn sind nach dem Gutachten zweier Sachverständigen, deren größtem Theil nach, ein unerlaubter Nachdruck der von Ad. Mt. Schlesinger hiersclbst verlegten 36 Vocnliscs pour 8o- prano ou Ponore pur lVIarco Lordogni. Alle von jenem musikalischen Werke sowohl bei Ed. Bote L G. Bock, als auch in anderen Handlungen vorräthigen Exemplare sind sogleich in Beschlag zu nehmen." Da auswärts noch Exemplare des Nachdruck's verkauft wurden, so forderten wir am 10. Sep tember die auswärtigen Handlungen auf, die vor rätigen Exemplare des Nachdrucks an das K. Criminalgcricht in Berlin abzuliefern. Die des Nachdrucks beschuldigten Bote sr Bock fanden es angemessen in No. 92 des Bör senblattes dagegen aufzutreten und schließlich zu erkläre»: — -— und überlassen cs dem Urtheil aller Unpartheiischen, ob Herr Schlesinger durch seine vorseitige» Schritte, bei welchen er sich den Schein des Rechts zu geben bemüht, uns oder sich selbst compromittirt. Wir begnügten uns, das vom K. Polizeiprä sidium geforderte Gutachten der S a ch ve r- ständigcn in No. 98 des Börsenblattes mitzu- theilen, welches die bei re. Bote K Bock mit der unwahren Bemerkung „Eigenthum der Verle ger" erschienenen Sieben Solfcggien, hcrausgcgc- den von Theodor Hahn als treuen Abdruck (i. e. Nachdruck) der No.1, 3, 6, 12 vonBor- dogni und der No. 1. 7 von Rubini erklärt, in der Uebcrzeugung, daß wir eine ähnliche Vcrur- thcilung erzielen würden, wie cs Herrn Hofmeister in seiner Klage wegen Nachdruck's zweier Wein- lig'schcn Singübungcn gegen die re. Bote K Bock beim K. Criminalgcrichte in Berlin gelungen war. Die Untersuchung contra Bote K Bock zog sich hin, vermöge der Ausflüchte der Jnculpaten, bis zum I. 1844. Wir haben jetzt die Gcnugthu- ung unseren Herrn College» das, laut Dekret vom 31. Juli 1844, vom Cri minal sena t do6 K. Kamme rgcricht's «I. >1. 15. April c. bestä tigte Erkenntniß mittheilen zu können. Dasselbe lautet: „In der siscalischcn Untersuchungssache wi der die Musikalienhändler Bote K Bock und Consorten erkennt das Kdnigl. Criminal- gericht hiesiger Residenz für Recht, daß die Denunciaten Musikhändler 1. Theodor Eduard Gustav Bote 2. Gustav Moritz Bock wegen Nachdruck's ein jeder und zwar crstc- rer mit einer Geldbuße von 50 >^, welcher event. eine vi e r w d ch en t I i ch e G c fä n g- niß strafe zu substituircn, und letzterer cx- traordinair mit einer Geldbuße von 30 welcher event. eine dreiwöchentliche Gefängnißstrafc zu substituircn, beide mit Consiscation des in Beschlag genomme nen Nachdruck's, so wie der dazu gehörige» Platten zu bestrafen, auch die Kosten der Untersuchung pro rata, event. in solidum zu tragen verbunden, welche im Fall ihres Unvermögens bis auf die dem Criminalfonds zur Last liegenden unerläßlichen baaren Aus lagen, nicderzuschlagen." Die neu vom K. Criminalgcricht cingelcite- tcn Untersuchungen contra Bote L Bock (S. Börsenblatt v. 1844) wegen Verkaufs der Nach- drucksausgabcn: 1. Las 8ckönste au» 6. N. von IVober'« Opern. 2. Halev^'s Potpourri aus cker Königin von Oxpern. 3. penses lu- nebre par Oramer. Op. 98. sind noch nicht been digt; das Resultat wird unseren Herren Collegcn in mannigfacher Beziehung interessant und nütz lich sein, da wichtige Rechtsfragen über Eigen- thumsrccht in den Entschcidungsgründcn berührt werden müssen. Berlin, im Dcccmber 1844. Schlesinger'schc Buch- u. Musikhdlg. (438.) Gratis wird versendet: Zum eigenen Gebrauche und Unterbrechung für Kunden, das so eben erschienene bei 20,000 Artikel starke neueste Pcrzcichniß von älteren, neueren und neuesten interessanten, schätzbaren, werthvollen u. seltenen Büchern, Pracht-Kupferwerken, Landkarten und Atlassen aus allen Zweigen der Literatur und in verschie denen Sprachen, welche für außerordentlich herabgesetzte Preise zu haben sind in der Rud- Sammcr'schcn Buch-, Antiquar- und Verlagsbuchhandlung in Wien. AK* Bon diesen außerordentlich herabgesetz ten Preisen (welche im Durchschnitte leicht erhö het werden können) werden noch 10—25sth Ra batt bewilliget und kranco Leipzig gesandt. (kW. Mehr als 1 Expl. von diesem Verzeichnis wird nur gcg. baar für 3 netto versandt.) Mit Hochachtung Rudolf Summer. Wien, 1845. (439.) Die in Belgien erscheinenden Revues und Journale werden schnell und regelmäßig zu billigen Prei sen alle 8 Tage franco Leipzig und Frankfurt geliefert. Es erscheinen jedoch einige dieser Zeitschriften sehr spät und unregelmäßig im Original, und dann ebenso hier im Nachdruck, was besonders bei der Pevue «1e Paris und Kevue de 2 Mon des der Fall ist. Die Buchhdlg. von Curl Muquurdt in Brüssel. (440.) Die Monatsschrift „der Staat", redigirt von A. Th. Wo eiliger, erscheint für 1845 in meinem Verlage nicht. Das noch rcstirende Novembcrhcft wird binnen Kurzem geliefert werden. Berlin, den 13. Januar 1845. Julius Springer. (441.) Indem ich meinen Herren College» für die freundliche Aufmerksamkeit, die Sic meinen Weihnachts-Artikeln zugcwendct, hierdurch mei nen besten Dank sage, bitte ich gleichzeitig um Entschuldigung, daß der bereits erschöpfte Vor rath einiger Werke nicht gestattete, alle Bestellun gen auszuführen, was namentlich auch von ,,Gcibels Gedichten" 3. Auflage gilt. VonLetztercn bittcich wiederhole ntlich etwa vorräthige Exemplare noch vor der Messe zu remittiren. Berlin, de» 15. Januar 1845. Alexander Dnnckcr. (442.) Die Unterzeichneten suchen billige Ab klatsche von Holzschnitten, und zwar haupt sächlich von solchen, welche sich zum Wiederab drucke in das Wochenblatt eines Landstädtchcns eignen. Offerten nebst Probe-Abdrücken sehen entgegen Voigt K Mocker in Würzburg. (443.) Eine Stahlplatte, in England gestochen, darstellend einen landschaftlichen Gegenstand und geeignet als illustrirtc Beigabe zu einer Zeit schrift re. re. ist zu einem sehr billigen Preis zu verkaufen. Näheren Nachweis giebt die Redac tion d. Bl. (444.) Der Schriftsteller, Herr Fralnz Theo dor Wan gen heim, wird, da ihm eine Mit theilung zu machen ist, ersucht, seinen derzeitige» Aufenthaltsort Hrn. Frohberger anzuzeigen, welcher die eingehende Nachricht an den Anfra genden befördern wird. (445.) Inserats rur Lerliner musikalischen 2eituvA. Vielkaellen tknkragen ?.ur Krwiedrnng be merken wir, dass wir Pelege von Inserten kur die Ilerliner musilcnlisclle Leitung nuk die von Kitte lkebruar an bestellten Lxemplare des lautenden lallrgangs in Oegenreellnung annekmen, wenn dieselben mit dem ^bsatr selbst im Verllältniss stellen. (15 8^( aut ein Plxplr., circa 5 8^( tiir die lolgenden.) lVIellr- taelle Lestellungen von einreine» Handlungen beweisen, dass der Plrlolg bei entspreckender Verwendung sellr lollnend ist. — Iler Preis der Leitung beträgt 3 wobei tiir 4—5 ausgewälllte Oesang- u. Pianotorte-Oomposi tionen als Prämie (gratis) gegeben werden. — Die Leitung wird mit 25 gh abgelasse» und aut 6 Lxpl. 1 Kreiexpl. bewilligt, also mellr als 33(/z sih bei einiger Pllätiglceit und treien Inserten. L. Lliirllier ckr vo. in Loriin (446.) Nach Uebereinkunft mit Herrn M. Du Mont-Schauberg in Cöln, wird unsere Firma bei sämmtlichen Büchcranzeigen in der cöl irischen Zcitung genannt. Wir ersuchen deßhalb in ge genseitigem Interesse die Herren Verleger, uns von jenen Büchern stets ein oder mehrere Exem plare ä Oond. zuzuscndcn. Bonn, im Januar 1845. Henry K» Cohen. (447.) I» Bezug auf das von Hrn. O. Mo del hier im November d. I. erlassene Circulair, worin derselbe die Herren Verleger bittet, ihn ein für alle Mal zur Aufnahme der Titel neuer Werke in die Dörpt'sche Zeitung zu autorisiren, bemerken wir, daß wir zwar ebenfalls gerne be reit sind, dergleichen Anzeigen zu besorgen, hal ten es aber für unsere Pflicht, die Herren Ver leger darauf aufmerksam zu machen, daß die Dörpt'sche Zeitung nur in circa 280 Ex. abgc- setzt wird, ein guter Erfolg mithin nur selten zu erwarten sein dürfte. Dorpat, d. 29. Dcccmber 1844. E. I. Karow. Franz Kluge.
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