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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 14.02.1845
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1845-02-14
- Erscheinungsdatum
- 14.02.1845
- Sprache
- Deutsch
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151 1845.^ s1094.^j Die Herren E. I. Karow und Fr. Kluge, meine beiden hiesigen Herren Collcgen, scheinen bei Abfassung Ihrer Anzeige in Nr. 6 des Börsenblattes 1845 (Inserat Re. 447) nicht bedacht zu haben, daß Verdächtigungen stets auf den Urheber zueückfallcn und daß das alte Sprüch- wort „blinder Eifer schadet nur" selten zu Schan den wird. Meine Entgegnung auf die Erklärung der ge nannten Herren wird sehr einfach und kurz sein können, da ick mein Verfahren und das ihrige füglich dem Urtheile meiner geehrten auswärti gen Geschäftsfreunde anhcimstellcn kann. Im November v. I. richtete ich an die nam hafteren Vcrlagshandlungcn des Auslandes nach stehendes (in Leipzig gedrucktes) Circulair: „In der Absicht, die neuen Erscheinungen des Buch-, Kunst- und Musikalicnhandels auf eine zweckmäßige Weise und regelmäßig zur Kennt- niß des Publikums zu bringen, habe ich mich bewogen gesehen, wöchentlich zwei Mal der hie sigen Zeitung, welche nicht nur in dem Dorpa- tcr Kreise und in den Ostsccprovinzen, sondern auch im übrigen Rußland gern und viel gele sen wird, einen literarischen Novitätenbericht cinzuverleiben, und wenn auch in Betracht der weiten Ausdehnung des Reiches Bestellungen darauf oft erst nach Jahr und Tag cingchcn, so darf ich doch hoffen, daß der Zweck — ein allgemeineres Bckanntwcrdcn — auf solche Weise besser und rascher erreicht wird, als bisher." „Keinem der Herren Collcgen ist cs fremd ge blieben, welcher Absatz in Rußland zu erzielen ist, keinem wird es fremd bleiben, wie sehr der selbe durch eine derartige kurze Bibliographie noch gesteigert werden kann. Da jedoch unse rer Censurvcrhältniffc wegen nicht jede Schrift zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden darf, so muß ich wünschen, daß es meinem Ermessen anheim gestellt wird, welche Artikel in dem bi bliographischen Berichte Aufnahme finden kön nen und welche nicht. Au diesem Behufe er laube ich mir, a» Sic die Bitte zu richten, mich ein für alle Mal zur Aufnahme der Titel Ihrer neuen Vcrlagswerke zu autorisircn, und mich durch Rücksendung des angefügtcn Zettels von Ihrer Zustimmung in Kenntniß zu setzen." „DiegcspaltcncAcilc in 4. berechne ich mit nur 1 gGr. (!'/, Nj/(), streiche aber da, wo in Folge der Anzeige ein Absatz von 6 Exem plaren im Laufe des Rechnungsjahres erzielt wurde, die Jnscrationskostcn gänzlich." Gegen diese meine Zuschrift, welche meine bei den hiesigen Con currenten auf irgend eine Weise frühe? erhalten haben müssen, als ich, da ich selbst kaum seit 8 Tagen in Besitz einiger Ab drücke bin, hielten die Herren Karow und Kluge wahrscheinlich für nothwendig, mit ver einter Macht zu Felde ziehen zu müssen; das Resultat liefert das obenerwähnte Inserat dersel ben, welches ich zur bessern Würdigung der Trieb federn wortgetreu hier nochmals auf meine Kosten folgen lasse. „In Bezug auf das von Hrn. O. Model hier im November d. I. erlassene Circulair, worin derselbe die Herren Verleger bittet, ihn ein für alle Mal zurAufnahmc der Titel neuer Werke in die Dörpt'sche Zeitung zu autorisircn, bemerken wir, daß wir zwar ebenfalls gern be reit sind, dergleichen Anzeigen zu besorgen, hal ten cs aber für unsere Pflicht, die Herren Ver leger aufmerksam zu machen, daß die Dörpt- schc Zeitung nur in circa280Ex. abgcsetztwird, ein guter Erfolg mithin nur selten zu erwarten sein dürfte. Dorpat, d. 29. Dcccmber 1844. E. I. Karow. Franz Kluge. Die beiden Herren scheinen in ihrem Eifer den Widerspruch nicht zu bemerken, den ihre vorstehend abgedruckte Verdächtigung enthält, indem sie sich vorher ebenfalls gern bereit erklären, Anzeigen in die hiesige Zeitung zu besorgen, dann aber cs für ihre Pflicht halten, die Herren Verleger darauf aufmerksam zu machen, daß die Dörpt'sche Zei tung nur in ca. 280 Ex. abgcsctzt werde, ein gu ter Erfolg mithin selten zu erwarten stehe. Ein noch größerer Widerspruch liegt jedoch wohl darin, daß diese beiden Herren, meinem Vor gänge folgend, einem hier erscheinenden Wochen- Blattc, welches ca. 125 Abnehmer haben soll, ein ähnliches literarisches Anzeigeblatt beigebcn, je denfalls geschieht dies doch nur in der Absicht, dadurch den Absatz der angczeigtcn Werke bei ih rem Publikum zu steigern, wenn aber bei der weit größern Verbreitung der Dörpt'schen Zeitung, welche meine wöchentlichen literarischen Berichte enthält, nach ihrer Meinung nur selten ein Erfolg zu erwarten wäre, so müßte, logisch zu schließen, doch von den ihrigen höchstens gar kein Erfolg zu hoffen sein. Die Herren Karow und Kluge werden mir wohl so viel Verstand zutrauen, daß ich überhaupt nur die Titel solcher Artikel inserire, von denen ich mit Sicherheit Erfolg versprechen kann; meine auswärtigen Herren Collcgen dürfen aber eben so sicher darauf rechnen, daß ich von der mir gü- tigst crthciltcn Erlaubniß, ihre neuen Vcrlagswerke inscrircn zu dürfen, stets nur zu unserm beider seitigen Nutzen Gebrauch zu machen wissen und ihnen nicht erfolglose Inserate in Rechnung brin gen werde. Jedenfalls müssen doch die Herren Karow u. Kluge befürchten, daß mir durch meine wöchentli chen Berichte vermehrter Absatz, ihnen aber Abbruch erwachsen möchte, denn sonst wür den sic wohl so vernünftig sein, dieselben gänzlich zu ignorircn, keinesfalls werde ich mich aber durch ihre auch vom hiesigen Publikum gewiß getadel ten Machinationen irre machen lassen, sondern mich nur um so mehr aufgefordcrt fühlen, mit aller Thätigkcit für meine auswärtigen College» zu wirken und ihnen that sächlich zu beweisen, daß ich auch ohne Verbündete hier erfreuliche Resultate für sic zu erzielen vermag, was ihnen bald bemerkbar werden wird. Was den von Herrn Karow und Kluge nahm- haft gemachten Absatz der Dörpt'schen Zeitung betrifft, so dürfte deren Angabe durch die unten abgcdruckte Erklärung des Druckers und Verlegers wohl berichtigt werden, und gerade aus der zweck mäßigen Verthcilung einer solchen Anzahl von Separatabdrücken meiner Berichte hervorgchcn, wie sehr ich auf jede Weise das Interesse der Herren Verleger wahrzunehmen suche. Ucbrigens ermangele ich nicht, den vielen ge ehrten Handlungen, welche so bereitwillig mir die Erlaubniß, ihre neuen Artikel in meinen Berich ten anzcigen zu dürfen, erthciltcn, für diesen Be weis ihres Vertrauens meinen besten Dank zu sagen; für diejenigen aber, welche wider Erwar ten in Folge der Anzeige meiner Concurrenten nutzlose Jnscratrechnungen fürchten sollten, möge meine Erklärung als Beruhigung dienen, daß ich für alle solche Werke von denen, durch Anzeigen in meinem Berichte kein Absatz zu erzielen gewesen, gar keine Jnserationsgcb ührcn berechnen werde. Jeder Wohlgesinnte wird übrigens mit mir bedauern, daß durch solche voreilige Anzeige, wie die der Herren Karow und Kluge, das nament lich hier zu Lande so wünschcnswerthe einträchtige Wirken der Collcgen eines Ortes gestört werden muß. 8spienti sot. Dorpat, den 20. Januar 1845. Etto Mobcl. Auf den Wunsch des hiesigen Buchhändlers und Debitors der Schriften der Kaiserlichen Uni versität Dorpat Herrn Otto Model bezeuge ich hiermit, daß der von ihm hcrausgegebene li- tcrärischc Bericht in 800 Exemplaren (wovon 300 in der hiesigen Zeitung) bei mir abgcdruckt wird. 4) Dorpat, 19. Januar 1845. C. Mattiesc». Geschäftsführer in der UniversilätS. Buchdruckerei von I, C. Schünmnnn'S Wittwe. ') Da« Original liegt bei Herrn T. O. Wei. gel zur gefälligen Einsicht. f1095.s Wiederholt zur Nachricht, daß ich keine unverlangten Sendungen annehmc. Wahlzcttcl dagegen sind mir angenehm. C. W. Li'chtfcrS in Neuwied. fl096.j Keine Neuigkeiten. Bon jetzt an bitte ich, außer festen Fort setzungen, mir keine Neuigkeiten mehr unverlangt zu senden, dagegen erbitte baldigst Novitätenzettel, um selbst wählcm zu können. Meißen, den 1. Febr. 1845. F. W. Gocbschc. s1097.s Ich bitte ergebenst, mir — Fortsetzungen ausgenommen — keine Nova unverlangt zu senden. Anzeigen, Placate u. s. w. erwarte ich jedoch gleichzeitig mit andern Handlungen. C. P. Mclzcr in Leipzig. f1098.) Von allen Schriften über den ^Hei lig c n R o ck z u T ri er" und über ,,Herrn Johannes Ron ge", auch von den bereits früher erschienenen, welche wir in kleinerer An zahl erhielten, ersuchen wir uns jedesmal wenig stens 25 Exemplare ü klonst, zukommcn zu lassen. Voigt K Mockcr in Würzburg. f1099.) Schriften über Rouge und Czerski erbittet in einfacher Anzahl auf feste Rechnung. Lrzemeszno, im Febr. 1845. Gustav Olawöki. slioo.s Die G. Fabcrschc B- in Mainz er bittet sich umgehend von allen Schriften für und wider die Trierer Angelegenheit, Range und Czersky 20 Ex. pro novitato. fllOI.) Von allen in der Ronge'schcn u. Schnei- dcmühlex Angelegenheit erscheinenden Schriften — keine Portraits — erbittet sich sofort nach Erscheinen 2 Ex. fest, oder auch gegen baar (nach Vcrhältniß auch 12 — 20 Exemplare -> klonst.) H. von Kamp in Mülheim. f1102.s A. Viclcfclv in Carlsruhe bittet von den Schriften über die Ronqc'sche Angelegenheit 25 Ex. einzusenden.
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