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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.01.1847
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1847-01-15
- Erscheinungsdatum
- 15.01.1847
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- Deutsch
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51 1847^ an Herrn M auke's Zustimmung ist aber um so weniger zu zweifeln, als er dadurch (selbst wenn er jetzt obsiegen sollte) jeder ferneren von Leipzig ausgehenden Concurrenz überhoben würde — eine Befürchtung, die, nach den seit 3 Monaten im Börsenblatts lautgewocdenen Wün schen, gewiß nicht alles Grundes entbehrt. Durch eine Vereinigung würde außerdem der gesammteBuchhan- del profitiren, die Verleger: an Unkosten, die Sortimenter: an Zeit, denn Erstere würden nicht nöthig haben, wie es bei vielen Erscheinun gen doch kommen würde, dieselben in beiden Novitaten-Zetteln anzei- gen zu lassen, und Letztere brauchten dann ihre Aufmerksamkeit nicht zwei verschiedenen, aber einen Zweck verfolgenden buchhandlerischen Hülssmitteln zuzuwenden und würden dadurch ihre so schon so kost bare Zeit weniger zersplittern! Möge also eine Vereinigung Statt finden, es ist dies gewiß der Wunsch der G esa m mthe it! Ein Sortiments-Buchhändler. Rabatt an Äiuidcnl 's ist eine alte Geschichte, Doch bleibt sie ewig neu! — Heine. Man kann nicht oft genug davon reden. Da ist ein Wiener- Buchhändler, der schon längere Zeit ungerügt sein Wesen treibt. Ver leger einer Volksschrist, kündet er den neuen Jahrgang mit dem Bei satze an, wer bei ihm selbst pranumerirt, erhält eine Prämie (Heuer ein Gratisheft, verflossenes Jahr ein Bild u. s. w.). Diese Prämie ist den übrigen Eollegen am Platze, selbst bei Baarzahlung, ganz unzu gänglich und sind diese gezwungen, ihre Abonnenten fahren zu lassen, falls diese auf die Prämie Anspruch machen. Es bedarf wol keiner weiteren Auseinandersetzung, um die Unehrenhaftigkeit dieser Procedur Jedem einleuchtend zu machen. Traurig ist es nur, daß dieser Herr, der nebstbei gesagt ein ungeheures Vermögen besitzt, unlängst zum Vorsteher gewählt wurde, und mit einem so lobenswerthen Beispiele vorangeht! Wir wünschen baldige Besserung! Ein Sprachprofcssor aus B. schrieb mir in seinem letzten Be stellungsbriefe, daß er, wolle ich noch länger mit ihm in Verbindung stehen, von nun an auf einen Rabatt von 25?h und Franco- Zu sendung (der Ort ist über 40 Meilen von Wien entfernt) An spruch mache, da einer seiner Kollegen seinen Bücherbedarf unter diesen Bedingungen von Wien beziehe. Wenn ich auch die Hälfte dieser Angabe für eine Mystifikation halte, so glaube ich doch die andere Hälfte, und ich bin ganz überzeugt, daß man den hiesigen Buchhänd lern Unrecht thut, wenn man sie gewinnsüchtig schilt, denn die Mei sten zahlen noch für die Ehre, ein Geschäft zu machen. ? Danksagung. Von der lbbl- S ch.n c i d e r'ichen Buchh. in Basel 6 Werke für die Bibliothek der hiesigen hoher» Töchterschule empfangen zu haben, beschei nige ich unter Bezeugung meines wärmsten Dankes. Sollten andere löbl. Buchhandlungen noch geneigt sein, derselben Anstalt ein Geschenk ;u- kommcn zu lassen, so erbitte ich die Zusendung durch die hiesige Schwei g er'sche Buchh. vermitteln zu wollen. Besonders würden Jugcndschriftcn noch sehr willkommen sein und den verehelichen Gebern den gerechtesten An spruch auf die Dankbarkeit der Anstalt erwerben. Clausthal, den 28. Dccbr. 1846. I. Grote, Pastor. Neuigkeiten der ausländischen Literatur. (Mitgetheilt von Wfg. Gerhard.) Holländische Literatur. ^aviirx, st. st., Oet Zeeregt en de Aee-ässurantiewetten aller volken. I. astevering. Amsterdam, /^ci/ting-k H- i>. et. //aart. 60 c. Lauu» Ij.eiexi-I», <4 o. va« , Leerredenen ten gebruike bis ile Oods- dienstaeseningsn op Eigner blajesteits 8cliepei> van Oorlog, Knop- vaardij- en andere 2leebodems; benevens enkele Lislagen. In 2 dee- len. I. deel. t4r. 8. Lexden, Oouvee. 2 ll. 90 c. lstüiaiiie, st. 6., Leerboek <lsr »ardrijksbesckrijving ol kandboek 6er aardrisskundige wetenschappen voor alle standen, uit de nieuwste bronnen geput. 6r. 8. s'Oravenksge, 6cör. v. Oicc/. 11 0. 20 c. Oassnis, 0. st., llandboek voor <le leer van de krackten der Oenees- middelen. 2 deelen. 6r. 8. Oroningen, Oomkcns/-oon. 8kr. 50c. Oeanuu-r, st. st., Istentsl Leerredenen. 6r. 8. Onrdrecht, Llussc öj' vnn /straam. 3 st. b'n vxxiu., I)n. I, , Lsknopt Oandboek der dlatuurkunde van den blensch. Den gebruike van 8tuderenden uitgegeven. In bet diederduitsck overgsbragt door st. K. 6. van Oampen. tstr. 8. Otreckt, v. 7cr- vccri öj' 2o»n. 3 ü. Laui., O. 0. vt«, Oandboek der Krnidkunde. 3. verketerde uitgave der Klementa Lotanices. I. stuck. 6r. 8. Oroningen, /Kolters. I st. Oirnocn, Or. Ko., Klinische Krvaringen, gewonnen in de Koninklijke Lollkliniscbe Inrigting der Ooogesvbool te Lerlijn. Istitgegeven door Or. komberg. 6r. 8. Utrecht, v. 7erveeir 2von. 2 st. 50 c. Laarsnsn, VV., Leeri edenen. 6r. 8. sslaastrickt, van //nrcn IVo- rnan. 2 st. 95 c. Orro, Lovisu, lets uit den nienwen tlgd. Verbalen en vertellingen. Kaar ketOuogduitscb door zk. 8. 6r. 8. 1-eeuwarden, Hcnrc//</cn. 2 st. 8cnuunnr, 6. O. vo«, Leerboek der Llantkunde, naar de veertiende Ooogduitscbe uitgave. Kl. 8. tstouda, ran f-oor. 90 v. 8-ras-risiu», 6. ^cxnn, zkloude Staat en gescliledenis des Vaderlands. 1. deel, 1 stuck: de Istodem. <4r. 8. Oroningen, Veüieröecz:. I Ir. 25 c. st-noouei vsiv Vnuzuis, Ist. VV. van, lakelreelen uit de Opendaring van stobannes; de drie eerste koosdstncken. 8. Oronlngen, uan Koc- Lcren. 2 st. 40 c. IstrutKi«, Or. 6., Oet wezen de» Okristendoms ol des nienscken sen- keid met 6od. 6r. 8. Isttreckt, st/el/nin^en. I st, 60 c. stVusrimuoas, 6., Oandleiding tot de kennis der draagdnre wape »en, ok verrameling van voorscbrilten, orders, enz., betrekkelijk de wapenen, ket ledergoed. 6r. 8. Utrecht, üickeve/d. 3 fr. 90c. A n z e i g e b l a t t. (Inserate von Mitgliedern des Börsenvereins werden die dreigespaltcne Zeile mit 5 Pf. sächs., alle übrigen mit 10 Pf. sächs. bereclinet.) Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. (295.) 8chneidemükl, den I. stanuar 1847. ?. k>. IVIit Ovgenwärtigem beehre ich mich, Ihnen die ganz ergebene ^»rei^e ru ma chen, dass ick, nach erlangter Ooncessivn der Könij-licken Hocklöblichen kegierung r» Oromber^, aus hiesigem platre eine Nucli-) Kunst- unck Nusikrtlien- riuiullunK- unter der Kirma: ck. L r o /« s < « ü < im Kaule dieses IVIonsts eriitkuen »erde. Im llesitr der rum selbstständigen Oe- triebs eines Oescbästs erlorderlicken Kennt nisse, mit hinreickenden älittel» versehen, »nd an Ihätigkeit gewöhnt, glaube ich kür stlir Interesse n>it Krfolg wirken ru können, wenn 8ie mich bei meinem Unternehmen mit Ih rem gütigen Vertrauen unterstlltren wollen. Ich erlaube mir daher die ergebene Litte, „mir gütigst ein Oonto ru sröstnen und meine Kirma aus Keipriger rkuslie- s e r u ng s-K i s te sstren ru lassen." „Von dlova's erbitte ich mir; Lomane und Kvcslschrikten einkach, Flugschriften, landwirthschaktlicke und andere populäre 8acl>en aber 3 bis 4 lack, IVIusikalien und Landkarten 2 bis 3 sack " Von ^knreigen mit meiner Kirma kann ich 500 8tück rweckmässig verwenden, rkucli ersuche icli8ie um Klnsendung von 2 vollstän digen Verlags Ostslogen, 2 Llacatrn, 4 8ub- scriptions-Llsten und 2 Verreiclinissen von im Lreise herabgesetzten stVerken, Durch solide Oesckäftsführung, reelle Handlungsweise und gewissenhafte Krsüllnng meiner Verpsticktungen, werde ich Ihr schätzbares Vertrauen ru rechtfertigen wis sen. bleine Oommissionen hat Herr O. I». iOritLsche in I,eipLig die Oute ru überneh men, und habe ich denselben in den 8tand gesetzt, Ksstverlangtes bei Oreditverweige- rung baar einlösen zu können. Indem ick ergebenst ersuche von meiner Unterschrift gütigst dlotir zu nehmen, zeichne ick, mich Ihrer 6ewogenkeit besten» em pfehlend Hochachtungsvoll 8«
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