1562 Börsenblatt f. d. DIschn. Buchhandel. Künftig erscheinende Bücher. ^ 57, 9. März 1916. ?5k»geii an MlMiids MW? E. Zreiherrn von Grotthuß Der Herausgeber des „Türmers", ein Mann, der an die drei Jahrzehnte auf der poli tischen Warte steht, veröffentlicht in dem nächstens erscheinenden f. Aprilhefte des „Türmers" das geklärte Ergebnis seiner eindringlichen Ergrünöung öer Rriegsprobleme. Rückblickend zerpflückt er die Sohlen Schlagworte, die so lange die öffentliche Meinung Deutsch lands nicht zur Erkenntnis seiner wahren Ziele und unabwendbar kommenden Ariegsereignisse durchdringen ließen, flber nicht um bet vergangenem unb Geschehenem zu verweilen, sonder» um Wege in öle Zukunft zu weisen, die verschiedenen politischen Möglichkeiten gegeneinander abzuwägen, die Tiefen der weltpolitischen Gewässer auszumessen, deren eines oder anderes wir nur werden befahren können und müssen. von welchem der Gegner haben wir die nächste Gefahr zu gewärtigen? von welchem die Säuernde? Welche Mittel gibt es, die eine und andere Gefahr abzuwsnden? Was hat es mit dem Gedanken „Mitteleuropa" auf sich? Welcher Weg führt zur Freiheit der Meere? Das sind so einige dieser Fragen an Deutschlands Zukunft, die erst in der greifbaren Gegenüberstellung des Verfassers Gegenständlichkeit gewinnen. So heben sich aus dem Nebel der üblichen Allgemeinheiten dis Umrisse weltpolitischer Zukunstsgebilöe ab. Scharfe Schlaglichter durchhellen das Ganze! Mt diesem am 18. März zur Versendung kommenden hefte des „Türmers" ist dem Buchhandel die Möglichkeit gegeben, eine zweifellos erfolgreiche Werbetätigkeit für den „Türmer" zu Beginn des neuen Halbjahrbandes auszunehmen. wir werden das Heft mit einem Streisbande versehen, dem der Titel des Aussatzes des Zreiherrn von Grotthuß aufgedruckt ist. Außerdem empfehlen wir Ihnen für die Auslage einen kleinen Anschlagzettel, und für die Versendung an die Kundschaft einen Werbezettel. Ergreifen Sie die Gelegenheit, sich für den „Türmer" von neuem einzusetzen, so werden Sie nicht nur eine größere Anzahl von dem einen hefte verkaufen, es werden auch nicht wenige Käufer dieses Heftes zum Bezug der Zortsetzung übergehen. — Ihre Bestellungen auf Probehefte erbitten wir möglichst unmittelbar durch die Post. Stuttgart, den 7. März HreiNtt L Pfeffer