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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 17.09.1847
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1847-09-17
- Erscheinungsdatum
- 17.09.1847
- Sprache
- Deutsch
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III8 ^ 83 Liidcritzffche Vcrlagsb„a,I,. in Bcrlt». 7527. Laniii>el«der^, L. I°.,3. Supplement r. <i. Usnöviorterbucli <les cbe- misclien Tbeils öer 5Iinerc>Iog!e. ^r. 8.6eb. I <8. Mauer in Leipzig. 7528. Prutz.N.E-, Vorlesungen üb. die deutsche Literatur der Gegenwart. 8. Geh. 2./; Müller in Gotha. 7529. Reiche, C.V., die Landwirtbschastsgcsctze des Hcrzogth. Gotha, gr. 8. Gch.^,^ Muaiiarbl'ö VcrlagS-lrzpcpitio» in Leipzig. 7530. Enllin,G.,dicJndiancrNord-Amcrika's.17.18.Lfg.Lcx..'8.Gch.ü*Vg-^ 7531. Reise, die, ausgcmcinschafU.Kosten, 1. Bd. Spanien u. die Spanier. 7.8. Lsg. Lcx.-8. Geh.s*'/h,^ Ncngcr'schc DuUUi. in Leipzig. 7532. OonversLiions-I-exicon lüi bililencle Kunst. 20.1.sg. (III. L<1. 4. Ulx.) Uex.-8. 6eb. * ^ prsclitnus^oiik''^,^ 7533. *Sporschil, I., Geschichte des Entstehens, des Wachsthums u.d. Größe der österr. Monarchie. N.Ausg.3. Bd. gr. 8. Geh. I'/o-? Tcubncr in Leipzig. 7534. Bru»now,E. v., Ulrich von Hutten. 2. Lust. 5.6. Lsg. 16. Geh. n 3 N-s 7535. 8ousskr^o,1V., 6escl>iclite cler llgiiiänöisclie» u. kollrinö. 31-ilerei. 13.—16.1.1s;. ^r. Kol. In llmscblsgü* iVs-? Trautivein'schc Buci-Iiautlung in Berlin. Separat-Conto. 7536. ScliLsIor, Il.chie Kleniento ö.pliilosvpli. Sprscliivissenscligst Willi, v. Humbolilt's. gr.8. 6el>. I >/>'6 Nichtamtli Die prciisiischc Preßpolr'zci-Nerwaltiiiig. Es muß auffallend erscheinen, daß in dem Börsenblatte, dein Organe des deutschen Buchhandels, über die Handhabung der Preßpo- lizei aus keinem Lande so viele, so dringende Klagen laut werden, wie aus Preußen. Wir dürfen den Grund dazu wahrlich nicht in dem Geiste der preußischen Preßgesctzgebung suchen: grade seit dem Antritte der Regie rung Seiner jetzt regierenden Majestät von Preußen hat sich dieser Geist als ein in jeder Weise freisinniger, dem Buchhandel und den Schriftstellern wohlwollender gezeigt und in den scit1840 erschie nenen Documcnten sichtlich documcntirt- Der König hat es mehr denn einmal ausgesprochen, daß es Seine Absicht ist, dem Buchhan del Erleichterungen zu gewähren. Und doch: grade seit der Ver öffentlichung dieses Königlichen Willens häufen sich die Klagen der preußischen Buchhändler über die Handhabung der Preß-Polizei, wäh rend aus Ländern, deren Preßgesetzgcbung und Verwaltung als eine sehr wenig liberale gekannt ist, solche höchst selten laut werden. Der Grund liegt lediglich in der Form der preußischen Preßgesctzgebung. Es ist eine bekannte Sache, daß man mit der Form eines Gesetzes, unbeschadet dessen liberalem Geiste, ja gerade diesem entgegen, Alles todtmachen kann, was dieser liberale Geist beleben will. Das nun ist es, was in Preußen Seitens der Preßpolizei geschieht und deshalb die tagtäglich laut werdenden Klagen. Und in der That: was haben wir nicht schon Alles für Dinge erleben müssen. Die Ge schichte von den zuerst verfügten Bestrafungen derjenigen preußischen Buchhändler, welche in Deutschland ohne Druckerangabe erschienene Bücher verkauft, welche Bestrafung man nachher zurücknehmen mußte, ist noch in gutem Andenken; ein anderer Buchhändler wird gestraft, weil er den im Verlags-Comptoir in Grimma erschienenen „FaUstaff," auf welchem bisher „unter Verantwortlichkeit der Verlagshandlung" Wagncr'sche Buchh. in Innsbruck. !- 7537. Vcrault-.Bercastel, de, Geschichte der Kirche in e. getreuen Ausruqe.lv. Bd.I.Hfr.gr.8. Geh.Vs-? 7538. Bericht üb- d.9. Generalversammlung des Vereines zur gcoqnostisch- montanistischcn Durchforschung des Landes Tirol und Vorarlberg. 8. Gch.*^ 7539. Comiilunion-Gebethczunächst;. Vor- u. Nachbcthcn f.Lehrer u.Kindcr. 12. Briren. Geh. I (/>> 7540. R.a.LcoItL stelle legqi pravinciuli peHirolo e VoiurlberL perl'snno .. 1844. vol.31.si-.8.*2,^6IK/ Wcibmaiiii'sche Buchh. in Leipzig. 7541. Bünau, H. »„Vorschulederprakt. Geometrie, gr. 8. Geh. *1^2«? g Georg Wigand in Leipzig. l. 7542. Eerstäckcr,F., Neffen um die Welt. 5. Bd.8. Geh. 24N/ I. T. Wöller in Leipzig. 7543. Lorenz, C. F. D., allgemeine Handclslchre od. System des Handels, gr. 8. Geh. * I-/s-?. 7544. —pract. Handbuch der Münz-, Maaß-, Gewichts-, Staatspapier-und , Usanccnkundc. gr.8. Geh. * 1 ' 7545. —dieRcchncnkunsrdcsKaufmanns.gr.8.Geh.*!'/,<? 7546. — Lehrbuch der Handcls-Correspondenz. gr. 8. Geh. * ZU ^ 7547. * klectonis Uurnieiiistes cum IV libi-is proleKvmeiivcum etcommen- tnrio Perpetua. Oara 6. Stullb-iumi. Kstltio viliore pretio pnrsbilis. gr.8. I><48. 6el>.22/z.^s 7548. * Vellei kcrtercuIH II., guse supersunt ex kistoriae k omnuae libris stuodus. Ilecens. K. Kritrius. Kstitiu II, vil. pret. psrabilis. gr.8.1848. Oel>.2^,^ 7549. *— istem, sclivlurum IN usum. Lstitio II. gr. 8.1848. Oeti. ^ Die obigen Schriften von Lorenz bilden auch d. 1. u. 2. Bd. 1.2, Abty.u. 3.Bd. von dessen „NeuerHandelsschule." cher Th eil. lohne Nennung des Namens des Besitzers derselben stand, dcbitirt; ein Anderer in Berlin wird gestraft, weil er die ihm von dem Leipziger Verleger zugcsandten, mit Bindfaden verschlossenen Eouvcrte an die preußischen in Berlin s. Z. versammelten Deputaten des Land tages vertheilt und solche eine Schrift enthielten, auf der kein Ver leger genannt war (— ob, wenn der Leipziger Verleger diese Eouverte mit der Post den einzelnen Deputaten gesandt hätte, die Post-Be hörde wegen Eensur-Eontravcntion in Strafe genommen wäre, bleibt eine naheliegende Frage, die später noch bei Vorbringung dieses in der That interessanten Falles zur ausführlichen Besprechung kommen soll); dem Besitzer einer in Berlin erscheinenden Zeitung steht vielleicht um deshalb eine Bestrafung bevor, weil ein Mein ganz ferne stehender Zeitungsdistributeur bei Vcrtheilung der Zeitung eine, von einem Fremden zur Vertheilung ihm übergebene Bcilagcanzeige, wel cher die vorgcschriebcneF orm fehlte, derZeitung zufällig bcigelegtund mit der Zeitung zusammen bei den Abboncnten abgegeben hat; wieder ein Buchhändler soll gestraft werden, weil er ein in der Schweiz erschienenes Kochbuch, ein Anderer weil er ein, von einem als christlich fromm be kannten Berliner Professor verfaßtes, in der Schweiz erschienenes Reli gionsbuch, vorder sehr gewissen Erlaubnißcrthcilung an das Schau fenster gestellt u. s. w. Nennt man dies nicht mit der Form den Geist tödten? Und heißt dies die von Sr. Majestät gewünschten Erleichterungen dem Buchhandel gewähren? Wäre auch eineAenderung derF orm der preußischen Preßgesetzge- bung zu wünschen, so muß doch gleich hinzugcfügt werden, daß die liberalste Form nichts hilft, wenn die erccutircnde Behörde in ihrer Handhabung dem liberalen Geiste des Gesetzes entgegen verfährt. Da bleibt denn freilich nur ein Wunsch: daß die Handhabung der Prcß-Gcsetze in Preußen den Gerichten übertragen werde.
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