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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.08.1849
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1849-08-24
- Erscheinungsdatum
- 24.08.1849
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- Deutsch
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890 ^7 77 Schmidt in Leipzig. 4809- Liederballe, kleine deutsche. 3. Abth. A. u. d. T-: Commcrsliedcr. l6. Geh. Vs >? Swneider sc Co. in Berlin. 4810. Lock, L., lleiträxe ru e. k'Iorn 3. Orientes. 3. Hst. gr. 8. In Oomw. * U >/? Bereini-Buchhandlung in Leipzig. 4811. Volks-Gesellschafter. Hrsg. v. F. W. Gubitz. I. Bdchn. (Juli 1848.) 8. Geh. ^ ^ Dieweg L Sohn in Braunschwcig. 4812. llnoävörtsrbuck 3er reinen u. nnße^sn3ten Okewie. He3. v. H. «olde. 19.fttz. v3. III. L3. 6. I-kg. gr. 8. 6ek. * Wagner in Neustadt a. d. O. 4813. Dinter's, G. F., sämmtl. Schriften. 4. Abth.: Asketische Werke. 1. Bd. Hrsg. v. I. CH. B. Wilhelm. A. u. d. T.: Predigten zum Vorlesen in Landkirchen. 1. Bd. 8. 24 N-( Weber in Leipzig. 4814. Naturgeschichte, illustrirte, d. Thierrcichs. 26. u. 27. Lsg. Fol. Geh. ü*Vs>? G. Wigand in Leipzig. 4815. Geschichten u. Bilder. Inhalt des Nieritz'schcn Volkskalenders f. 1847, 1848, 1849. 8. Geh. * Vg Berichtigung. B.-Bl. Nr. 75. sub Nr. 4636 lies 1—3. Hst. 8. '/ß Nichtarntli Wann wird's besser werden? Verfasser des in Nr. 73 d. Bl. mit „27" Unterzeichneten Auf satzes hat im Allgemeinen sehr recht, wenn er das Konditioniren um ein Spottgeld unwürdig findet und es daher ernstlich rügt; doch in der jetzigen Zeit bin ich und mit mir bestimmt noch viele Andere weit entfernt, Kollegen, die dies angeht, zu verdammen, sie sind unstreitig einzig und allein zu bedauern, indem sie doch nur, durch die mißlich sten Umstände gezwungen, sich so tief herabwürdigten. Daß es bei weitem vortheilhaster, lieber vorläufig anderweitige Beschäftigung zu suchen oder zu privatisiren, wie Verfasser j. A. den stcllesuchcnden Kol legen vorschlägt, finde ich durchaus nicht. In jever andern kaufmän nischen Branche ließe sich diese Idee wohl verwirklichen; doch beim Buchhandel wäre es nicht der Klugheit gemäß; den» welcher Prinzipal gibt wol bei Besetzung einer nur Etwas auf sich habenden Stelle Jeman dem, der schon längereZeit nicht mehr beim Buchhandel thätig, den Vor zug?? Gcößtentheils ist ein solcher als ein aus unserm Kreise Ausge schiedener zu betrachten. Gerade dieserhalb ist aber auch der Buchhandel für einen jungen Mann, der nicht das hinlängliche Vermögen besitzt, die schlechteste Carriöre, die er machen kann, und cs wäre wirklich zeitgemäß, wenn dieser Punkt einmal in öffentlichen Blättern abge handelt würde, damit für die Folge wenigstens nicht so mancher junge Mann ins Verderben gestürzt würde. Vielen von den Prinzipalen ist dies ganz gleich; denn sie nehmen stets Lehrlinge an, obgleich sie nie einen Gehülfen zu bezahlen vermögen und auch in ihrem unbedeu tenden Geschäfte es gar nicht möglich ist, Jemanden so auszubilden, um einmal in einer guten, ausgedehnten Handlung als Gehülfe arbeiten zu können. Nun kommt zum Nachlheil der Buchhandlungs- gehülfen noch hinzu, daß es so manche Verlagshandlung gibt, deren oft sehr reicher Besitzer so wenig auf seinen Stand hält, daß er, statt brodlose Gehülfen seines Standes zu engagiren, sich, um vielleicht ein paar Thaler Gehalt zu sparen, lieber mit aus kaufmännischen Details oder Trödelgeschäften als untauglich entlassenen Subjekten begnügt. Ich spreche aus Erfahrung! Unter dergleichen Umständen ist es wohl in der jetzigen an und für sich geschäftslosen Zeit gar nicht anders denkbar, als daß viele brave Collegen ohne Beschäftigung sind. Möge sich ja bald der schon oft in diesen Blättern ausgesprochene Vorschlag, einen Verein zu bilden, bald verwirklichen! Sspienti sst. . Ein Gehülfe. I'. 8. Vers- dieses Aufsatzes gehört 10 Jahre dem Buchhandel an und ist nicht etwa stellenlos, sondern im Besitze eines in jeder Hinsicht guten Platzes. Hoffnungsvolles Etablissement. Im Arnstädter Regierungs- und Jntelligenzblatte 1849 Nr. 31. steht: „Einem geehrten Publikum widme ich die ergebene Anzeige, daß ich die Buchhandlung meines Bruders Ferd. Meinhardt käuflich über- cher Th eil. nommen habe, und erlaube mir, dieselbe bei vorkommendem Bedarf an Büchern, Zeitschriften, Musikalien, Landkarten und Kunstblättern rc. zur gütigen Berücksichtigung angelegentlichst zu empfehlen. Durch schnelle und pünktliche Ausführung der mir zu Theil werdenden Auf träge werde ich das mir bewiesene Vertrauen stets zu rechtfertigen wis sen. — Auch meine Leih-Biblio thek empfehle ich zu gleicher Zeit zu recht fleißiger Benutzung, da ich mich bestreben werde, von den neuesten belletristischen Erscheinungen stets das Interessanteste darin aufzunehmen, um den Wünschen des Publikums zu genügen. Nicht minder werde ich mein Journalisticum neu reorganisiren und mit den beliebtesten und den gediegensten Zeitschriften bereichern. Für politische Flugblätter und Broschüren aber werde ich einen besondern Lesezirkel errichten, und bitte ich, auch hierbei mich durch zahlreiche Theilnahme gütigst zu unterstützen. Da ich erst zu Michaeli d. I. meine jetzigen Geschäftsverhältnisse aufgeben kann, so wird bis dahin mein Bruder Ferdinand mit zeitweiliger Zuziehung meines Schwagers, des Lehrers Dietz, in meinem Namen das Geschäft fortführen." Arnstadt, den 1. August 1849. Theodor Meinhardt Buchhändler. Buchstäbliche Worte aus einem Privatbriefe in Bezug auf vor stehende Anzeige: „Theodor Meinhardt ist ein verkommener, ehemaliger Buch händler ( ) späterer Ziegelmacher (!) und zuletzt Gastwirth (!) in Gebesee. Dort ist er seines Pachtes noch nicht entbunden." Zu welchen Hoffnungen die Uebertragung eines Geschäftes von einem Bruder auf den andern in diesem vorliegenden Falle berechtigt, mögen die Herren Verleger selbst erwägen. Ich meiner seits finde mich veranlaßt, darauf aufmerksam zu machen. 0. An die in der Fallitsachc vor Firma I. I. Burgdorscr i» Bern bcthcillgteii Herren Buchhändler. — Da nun endlich dieses Geschäft bei der gerichtl. Kuratel Erledigung gefunden, nachdem sämmtliche reelle Aktiva durch solche und die gesetzlich bevorzugten Kreditoren vollständig absorbirt, wird nun durch die betreff. Behörde unterm 3. d. M. den belheitiglen Kurrentgläubigern die Eröffnung gemacht, daß sie für ihre Ansprachen, so als laufende Schul den in die letzte Rangklasse gestellt, durchschnittlich für die Hälfte ihres Guthabens a) zur Geduld (?) angewiesen, — und für die andere Hälfte b) mit dennoch unverkauften, übrig gebliebenen Büchern in Natura bezahlt werden sollen. — Eine tröstliche Hoffnung aus a3 s.) kann von den Betreffenden nur dann geschöpft werden, wenn der Fallit wieder zu Eigenthum gelangen und es diesem belieben sollte, sich seiner allen Pflicht und der rückständigen Erledigung solcher s. Z. zu erinnern; der angeb lichen Entschädigung Lit. d.) aber kann nur dann, und alsdann auch immer nur ein sehr bcsch rän kter Werth beigemessen werden, wenn man so nahe bei Bern wohnet, um theils wohlveraltete, theils kaum noch verkäufl. Bücher mit den mindesten Kosten beziehen und wo möglich selbst,
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