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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.04.1930
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1930-04-12
- Erscheinungsdatum
- 12.04.1930
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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VMÄMMmVeMckLVMmM Nr. 87 (R. 43). Leipzig, Sonnabend den 12. April 1930. 97. Jahrgang. ÄedMwmller Teil Bekanntmachung der Geschäftsstelle. Betr. Mitgliedsbeitrag. Unter Hinweis auf die Beitrags-Bekanntmachung in Nr. l des Börsenblattes vom 2. Januar d. I. fordern wir hiermit die Mitglieder auf, den Mitgliedsbeitrag von 11.25 Marl für das zweite Vierteljahr 1930 (April—Juni) auf Postscheckkonto Leipzig 13 483 spätestens bis zum 2 5. April 1 9 3 0 zu überweisen. Bei den Zahlungen bitten wir anzugcben: Betr. dl. 3. II. Vierteljahr. Wir bitten, durch baldige direkte Zahlung oder rechtzeitige Anweisung des Kommissionärs zur Abkürzung des Inkassover fahrens beizutragen. Leipzig, den 11. April 1930. vr. Heß. An die Mitglieder der Deutschen Duchhändlergilde. Die Formulare, die der Stimmenvertretung in der Haupt versammlung der Deutschen Buchhändlergildc am 17. Mai 1930 und in der Hauptversammlung des Börsenvcreins am 18. Mai 1930, beide in Leipzig, dienen, werden von dem Unterzeichneten Vorstande unmittelbar nach Ostern an die Mitglieder der Deut schen Buchhändlergildc versandt werden. Da die Stimmen der nicht an den Hauptversammlungen teilnehmenden Mitglieder selbstverständlich nur einer Stelle übertragen werden können, bitten wir, den Eingang unserer Formulare abzuwarten. Überträgt ein Mitglied seine Stimme für die Hauptver sammlung des Börsenvereins mehrfach, d. h. etwa durch meh rere Fachvereine, denen es angehört, so wird nicht nur eine leicht vermeidbare Mehrarbeit der mit der Stimmenprüfung beauftragten Organe verursacht, sondern es liegt auch die Ge fahr nahe, daß solche Vollmachten überhaupt als ungültig er klärt werden müssen. Nach der Satzung des Börsenvereins erfolgt die Regelung der Stimmenvertretung allein durch den zuständigen Fach- verein, für Mitglieder der Gilde also durch diese. Berlin, den 11. April 1930. Der Vorstand der Deutschen Buchhändlergilde. Paul Nitschmann, Erster Vorsteher. Die Fachbibliothek des englischen Buchhändlers. Von W. I. Magenis, früherem Sekretär der Lssociateä voolisollers ok OieM Lritain sack Irelunä, Dozent für Buch handel der Ltatiouors' Ooiupau)-, luäuslriul Roarck. Der nachfolgenden Übersicht über die Nachschlagewerke des englischen Buchhändlers möchte ich einen kurzen Überblick über die Geschichte der Bücherverzeichnung in England vorausschicken. Die frühesten Nachweise über Bücher, die in England ge druckt und verlegt worden sind, befinden sich in Stationers Rail. Bis zum Jahre 1911 konnte man mit Sicherheit annehmen, daß alle Bücher, die vorschriftsmäßig eingetragen waren, in den Re gistern der 8tativuers Üsll verzeichnet waren. Seit der Ergän zung der Parlamentsakte über das Urheberrecht Im Jahre 1911 hat StMionsrs Hall aufgehört, der Ort zu sein, wo alle Bücher verzeichnet werden, statt dessen müssen alle neuen Bücher an das Rritisb dlussuni gesandt werden. Autivuers UsII ist ein sehr interessantes Gebäude, sowohl in architektonischer Hinsicht als auch in bezug auf seinen Zweck und seine Geschichte. Es ist das Heim der Statiouors Loiupsny. Diese Kompanie ist keine Handelsgesellschaft, sondern eine der wenigen übriggebliebencn Handelsgildcn, die seit dem Mittel- alter bestehen und die Halle ist der Ort, wo die Obliegenheiten der Gilde erledigt werden. Zu den Pflichten gehörte die Über wachung der Herstellung und der Verbreitung der Bücher. Sie bildete den Werktätigen aus und schützte den Händler. Wenn der Lehrling seine Lehrzeit beendet hatte, so wurde er zum Ge hilfen und später zum Mitglied der Gilde gemacht. Aus ihrer Stellung als Mittelpunkt des Buchhandels er gab sich naturgemäß, daß die Statiousrs Rsll der richtige Ort war, wo alles, was mit dem Buch zusammcnhing, ausgezeichnet wurde. Obgleich die Kompanie Anfang des 15. Jahrhunderts gegründet wurde, hat sie erst im Jahre 1554 das königliche Pa tent erlangt. In diesem Jahre wurde verordnet, daß alle Bücher, Pamphlete und Drucke in das Register der Statiouer« Lompan^ eingetragen werden mußten. So kann man annehmen, daß aus diese Weise der Buchhandel in England begonnen hat, dessen weitere Entwicklung in den Registern der 8tat!ouers Lom- pM)- zu finden ist. Ich werde daher zuerst zeigen, daß es eine Kette von Eintragungen gibt, die fast vierhundert Jahre zurück- gcht. Der verstorbene vr. Edward Arber, Professor der englischen Literatur, hat die Register der Stationers Oompsnv durchforscht. Das Ergebnis seiner Arbeit hqt er veröffentlicht unter dem Titel: »llianscrlpt ok tbs Registers ok tkö Oomxanx ok Ststioners ok tke Litx »1 Rouäon«. Der Zeitabschnitt, der seine Forschungen umfaßt, erstreckt sich auf die Jahre 1556 bis 1640. Das Werk erschien 1875—1894 in fünf Bänden, deren letzter uns am meisten interessiert, weil er die »Rist ok Ronckon 1553 to 1S40« enthält. Der Verfasser sagt, daß die Liste der Buchhändler das Hauptstück des Werkes ist. Er will damit sagen, daß er von dieser Liste viel Aufklärung gewonnen hat. Er hat die Bücher unter Verfassernamen und Titeln und, wo bekannt, mit dem Tag des Erscheinens aufgeführt. Im Jahre 1640 brach der Bürgerkrieg in England aus und unterbrach den Handel, besonders den Buchhandel. Neuere Forschungen von Mr. H. R. Plomer und anderen gehen bis zum Jahre 1708, aber die Hauptquelle über die nach 1640 er schienenen Bücher Ist die Sammlung, die der Buchhändler George Thomason angelegt hat. Diese ist allgemein bekannt als »ibo- MSSON Illsets«, der vollständige Titel lautet: --4 Lrttalogus ok Rampblets, Loolls, Reevspapers ans Llänuseripts relatlng to tbo Hbomasou« (2 Bände, London 1908). Der Katalog umfaßt 14 942 Nummern und ein ausgezeichnetes Register, jedoch macht er keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das nächste Glied in unserer Kette ist wieder eine Arbeit Or. Edward Arbers. In drei Bänden hat er eine Liste nach den Verzeichnissen der Londoner Buchhändler ausgestellt, die in der Zeit von 1668 bis 1709 gelebt haben. Diese Bände, er nennt sie »llerm Oatalogues«, erschienen London 1903—1906. Das Wort 34S
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