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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.12.1869
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1869-12-16
- Erscheinungsdatum
- 16.12.1869
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18691216
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um wielltigö ?rin/.ivienfragen. Diese musste ick ausfüllrlicll lleleucklen. Nie Personen 8im> mir ganr gleiellgültig. Drag, 30. November 1869. Iriestricl» -tugust Orestuer, k. Ii. Ilok-Ducll- unst Kunstliänstler. Älr Itiwkhr! (38135.) Auf vorstehendes Inserat, welches in dieser Art so aller Würde und allen Anstandes baar im Buchhandel noch kaum vorgekommcn sein durste, habe ich nur zu erwidern, daß H. Credncr im I. 1864 beim Verkauf seines Sor timentsgeschäfts an Hrn. Satow demselben aus drücklich das Recht cinräumte, die Firma: H. Carl I. Satow, vormals k. k. Hof-Buch- u. Kunsthandlung F. A. Credner, zu führen, und dies Siecht auch dessen Erben oder Rechtsnachfol gern zugestaud. Unter diesen Bedingungen nun übernahm ich im Novbr. >866 gemeinschaftlich mit Hrn. Fester <welcher im Mar 1868 auötrat) dies Ge schäft. und stellt es sich setzt heraus, daß trotz des bjähr. Bestehens und mchrsacher Protvkosti- rung dieser meiner Firma der Zusatz: vormals k. k. Hosbuchhandlg. nicht gestattet ist. Nach den Entscheidungen des k. k. Oberhofmeistcramts und k. k. Handelsgerichts darf ich wohl ,, vormals Buch- u. Kuusthandlg. F. A. Credner (Sort.)" firmireu, jedoch die Worte „k. k. Hof" nicht mehr mit der Firma verbrndcu, indem dies Recht nur ml personam verliehen wird. Hr. Credner hat somit an Hrn. Satow eine Firma verkauft, wie er solche nicht verkaufen durfte!! In Rücksicht auf das hohe Alter des Hrn. C. hielt ich es für unschicklich, auf seine maß losen Angriffe in ähnlicher wie der ihm be sonders geläufige» Weise zu erwidern, und beobachtete auch seit geraumer Zeit seinen bos haften Circularen und Anzeigen gegenüber — Stillschweigen. Dies gab ihm denn richtig auch den Muth, obiges über 2 Ellen langes Inserat in's Börsenblatt zu bringen. Die darin volkommendcn Bemerkungen, ich hätte am 1. Sevtbr. 1868 falsche Firmatafeln über mein Geschäftslocal hängen lassen, und alle weiteren darauf bezüglichen Ausfälle können, da meine Firma seit dieser Zeit handelsgcrichtlich Protokolle war, offenbar nur ans firen Ideen des Hrn. C- beruhen, die sich eben nicht behebe» lassen. Die Behauptung jedoch, daß ich au Hrn. C. adressirte Geldbriefe (Plural) eröffnet hätte, bezieht sich auf einen Vorfall, der sich vor 2 Jahren, als Hr. C. noch im selben Hause wohnte, ereignete. Um die Mittagszeit nämlich brachte der Briefträger einen Geldbrief mit 5 fl. oe. W. beschwert, legte selben auf den Ladentisch und ich unterschrieb an meinem Pulte vorerst das mir eingehändigte Recepisse, mit welchem der Briefträger sich entfernte. Während ich dann den Brief, ohne die Adresse näher zu unter suche», aufzuschneiden anfing, kommt der Brief träger eiligst wieder in den Laden mit den Worten: er habe einen falschen Brief abgegeben! Dieser allerdings dem Hrn. C. gehörige Geldbrief wurde von mir sofort rückgestellt und an Hrn. C. abgeliescrt. Doch Tag« darauf kam Hr. C. mit einem Notar und 2 Zeugen in mein Geschäft, um den Vorgang constatiren zu lassen. Ich war nicht wenig über diese Coniödic erstaunt, welche Hr. C. in Folge dieses unverfänglichen, der Wahrheit gemäß angeführten Vorfalls ins Werk setzte. Dies war der einzige Fall, in dem ein für Hrn. C. bestimmter Brief irrthümlich in mein Geschäftslocal gelangte und welchen Hr. C. in einer so unwürdigen Weise ausbeutet! Die Anführung, daß an Hr». C. adressirte Pa ckele nur zugesendet wurden, ist eine reine Er dichtung! An mich ist niemals rin solches an Hrn. C. adressirtes Packet gelangt und dies unter stand sich Hr. C. auch nicht zu behaupten. Da mir auch niemals eine Neclamativn wegen einer solchen Sendung zukam, so konnte ein solches Pacht auch niemals an mich abgesandt worden sein. Möge doch der Hr. C. anstatt unwür diger Verdächtigungen Thatsachen ansühren. Wenn cs dem Hrn. C. aber „innige Freude" (!!) macht, wenn mein Sorlimentsgcschäst florirt und gedeiht, so soll er diese Freude ungetrübt genießen, denn meine Buchhandlung erfreut sich eines besonders lebhaften Verkehrs, wozu Hr. C. nicht wenig bcigetrageu hat, indem er mir durch seine uuaushörlichen und ungerechtfertigten An griffe die Theilnahmc sowohl eines größeren Theilö des hies. Publicums, als insbesondere meiner verehrten Kunden gesichert hat, und kann ich ihm wirklich nicht genug banken — für die so vielfach angestrengte, allerdings für ihn selbst beabsichtigte, schließlich aber mir zu gute kom mende Rcclame. Was die Ausfälle des Hr». C. gegen Hrn. Satow lind dessen Erben (die in Sachsen ansäs sige sehr chreiiwerlhe Frau Satow und Tochter) hctrifft, so erscheinen dieselben desto ungerechtfer tigter, als die Ausührungen des Hrn. C. über das vorgebliche Falliment des Hrn. Satow auf Unwahrheit beruhen. Herr C. nennt cs schließ lich Hohusprechniig der Gesetze, wenn ich meine Firma so lange ivrtführe, als sic noch proto- kollirt ist. Erst heute erhielt icb (wie auch Hr. C.) vom k. k. Handelsgericht die Zustellung, daß von meiner Firma die Worte: ,,k. k. Hof" ge löscht sind, und wurden diese Worte auch alsbald auf meiner Firma und allen betr. Stellen über malt. Mich meinen geehrten Herren College» bestens empfehlend Hochachtungsvoll Prag, d. 12. Decbr. 1869. Carl Hcrm. Hunger. 8aI0o-Loste botrotteilä. 38136.) äm 15. Decsmller Iiörvn o/rne,/kcke nahme unsere 8enstungen an stiefenigen Fir men auk. welche nocll mit einem 8alsto- kest au8 ltecllnung 1868. möge stersellle sueii er«?' 8ein, im Ilüclistanste sinst, llerlin, 11. December 1869. Kioolnisclle Verlagslluclilistlg. Erklär» »g. (38137.) Die Unterzeichneten sehen sich, mehrfachen au sie gerichteten Anfragen und Anforderungen gegenüber, hierdurch zu der Erklärung veranlaßt, daß die in der Fricdr. Nsschenfeldt'schen Con- cursmassc bei der Inventur Vorgefundenen Bü- chervorrälhe auf's sorgfältigste in Commissions und festes Lager getrennt werden, und daß das erstere, nachdem cs gesondert sein wird, den be treffenden Herren Verleger:,, nach Erledigung der vorliegenden, dringenderen Arbeiten bald möglichst und zwar längstens in etwa vier bis sechs Wochen zur Verfügung gestellt werden wird. Lübeck, den 1l. December 1869. I)r-. Alph. Plcsflng, vr. Fr. Cromc, Güterpfleger der Friedr. Asschenfeldl'schen Concursmasse. kiiv 10. lamrur 1870. (38138.) Aa/ira-e ru cler an ollen bemerktem läge liier beginnensten Versteigerung cier Dilliiotlleken cler Herren lleg.-katll v. Om/>keck« in Hannover, Oonsisl.-Ilatll Ural. Dr. in Oreil'swalst, Drof. Dr. //i/cke-ranck in Dort- munst, O^wn.-Direct. Dr. 77o/^mann in rtlten- llurg, 8anilätsralk Ur. in Kerstin wer- sten von un8 Fnomzü anck ürk/ü/xk llesorgt uni! lullen wir um stören 7/eöcr- senckanzr. Küssliug'sclie Duellllanstlung in beiprig. Otto Libliotdelc. Vst^lei^eruiiA um 7. kUfu-imi- 1870. (38139.) Ls eitelsten soellen: IPatastog 6er Oibliotlielr Otto 4all»'s. 1. TVbtllöilung. Orieellisells uncl Ivö- inisclls Ol-rssiller. 7600 Nummern. Otto -lalln's lüllliulllek ist als stic lle- steulenstste pllilologisclle Lücliersammluug allgemein llelcannt. lteispielweise sei liier nur stie I^unimerralil einreiner Autoren an geführt: äesellzstus 200, Arislopllanes 184, Aristoteles 234, Demosthenes 120, Kuripistes 234, Homer 370, Ulato 260, 8opliocles 320, llleocrit 100, Oieero 380, llorar 410, .luve- nal 144 elc. etc. Uie Versteigerung linstet unter lleituug «lei Herren .losepli llaer in Krankfurt a/.».. älax Oolie» L 8ol>n in kenn unst äl. lleiii- pei I? in kann vom 7. T-'e-ruar 1870 an /m ^ackrons/ocak ckes Tlekrkeren skakk. Katalogs sin>I von äl. llempert?. in llon«, rn llerielien. Olsiclle keiclilialtigkeit wie stie ellen er- soliienene I. ^lltlleilung wersten aueli stie fol- gensten ilemnäcllst ersckeinensten aukweisen. Dieselben umfassen: pllilologisclle llilfswis- seusellailen, -Irckaeologie, Kpigrapllik. Ku- mismatilc, killliograpliie, Oelellrtengösclliellls, steulsclle llileratur (6oetlie-8ammlung) etc. lulumitk ci6 I,. lluclrette & 6o.. lionlevarst 8aint - Ksrmain 77, ü Inaris. (38140.) Durch unsere wöellentlicli 2msligen Kil- senstungen liaell lleiprig sin»! wir in sten 8ta»ck gesetrt, kUnnrvsisetios 8ortiment sclinellstens ru llesorgen. Ilanstlnngen, steren kestarl an fraurösi- seller luteralnr eine regelmässige Verliinstuiig mit I'aris erlorstert, empfelilen wir uns ?.ur Oellernallme illrer Oommissionen unter 7»- siclierung «ler gewissenliafteslen Vertretung illrer Interessen. LliAlisetit; uncl k>anrv8i8etie Xeit- (38141.) 8etinkten flii 1870 ersuclie icli möglicllst llalil ru llcstcllcn, ,1a- mitin,ler Lxpestitionlceine Verzögerung einlrilt. Nein auslänstiscller lournal-Katalog für 1870 (älanuseript für llucllllunstler mit kietto - liaar - I'reisen) slellt Ilanstlnngen, «lenen sterselde llei ster allgemeinen Versen- stung etwa nicllt rugegaugen, ru Diensten Drolle-kiummern liefere icll, soweit meine Vorrätlie reiellen, auf Verlangen gratis, lleiprig. Alplions Dürr. (Fuslänil. 8ort.-0onto.)
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