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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.12.1850
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- 1850-12-24
- Erscheinungsdatum
- 24.12.1850
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- Deutsch
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1628 112. 1850.) sll492.j Schlußwort. Herr Grote nimmt in Nr. 106 d. Bl-, unfähig über den bereits von mir erschöpften Ge genstand Etwas zu sagen, Waffen zur Hand, deren sich ein rechtlicher Mann schämen muß. Er läßt den Vorwurf der Lüge unerwidert und nimmt zu Verleumdungen seine Auflucht, ohne zu beden ken, daß diese auf sein eigenes Haupt zurückfallcn. Er erwähnt in jedem Aufsätze, weil er nichts Anderes weiß, mit hämischer Freude einer längst § abgemachten Sache, bei der ich mir Nichts weiter vorzuwerfen habe, als daß ich sie zu Unrechter Zeit zur Sprache brachte. — Ob und wie ich in vergangener Ostermesse gezahlt habe, weiß jeder Buchhändler besser als Herr Grote, dem ich Nichts zu zahlen hatte. Ich bin nun achtzehn Jahre lang meiner Verpflichtung gegen die Verleger nachgekommcn und Herr Grote ist keineswegs der Mann, eine achtzehnjährige Erinnerung um zustoßen, oder auch nur mir Erfolg daran zu rütteln; seine Bemühungen mit wahren, ganz oder halberdichteten Briefen werden bei Män nern vergeblich sc«n, und es ist wahrlich eine starke Aumuthung an den Verstand von Geschäfts leuten, sich mit derartigen Albernheiten, deren Unwahrheit auf der Hand liegt, rcgalircn zu lassen. Wenn aber wirklich ein Buchhändler existirt, welcher so Etwas geschrieben hat, mag er nun nach Grote'schen Ansichten zu den äiis majorum oder minorum gentium gehören, so frage ich sehr wenig nach ihm, denn wenn ich einzig und allein um den Angegriffenen zu schonen meinen Namen wcglasse und dagegen sage, er wäre jederzeit beider Redaction zu erfahren, so gehört ein solcher Aufsatz nicht zu den hinterlistigen anonum feigen; wer das nicht unterscheidet, ist entweder bornirt oder bös willig. Wenn ich bedeutende Uebcrträge gemachthätte, was indeß nicht der Fall, was geht das Herrn Grote an? Ist es nicht die Anmaßung und Erbärmlichkeit auf's Höchste getrieben, der artiges in die Welt hinauszurufen? Bei den Pöstchen, welche Herr Grote zu zahlen gehabt, konnte freilich wol von Ueberträgen nicht die Rede seyn, aber was geht das mich an? Es scheint in der That, als wenn Herr Grote den Verstand, von dessen Daseyn freilich nur immer geringe Spuren vorhanden, ganz verloren hätte. Ich bin viel vorsichtiger als Herr Grote und mag ihm hier öffentlich ein Prognostikon nicht stellen. — Ich erwähne jetzt nur noch der etwas dunkeln Bemerkung am Schluffe des Aufsatzes des Herrn Grote. Diese bezieht sich einfach darauf, daß ich in Betreff eines Werkes mit seinem Oheim recht lich übereingekommen bin, die Druckkosten erst dann zu bezahlen, wann das Werk vollendet, was bis jetzt noch nicht der Fall war. Weiter gar Nichts! Das bezeichnet Hr. Grote mit „Til gung der einzigen Spur re." — Wie sich Herr s Grote untcrstchcn konnte, ohne jede Veranlassung, eine Privatsachc dieser Art zu veröffentlichen, gehört mit zu dem, was man in der Handlungs weise dieses Herrn unerklärlich findet. Es mag sich Jeder ein Beispiel daran nehmen! — Im Uebrigen bleibt esgänzlich bei meiner durchaus wahren Auseinandersetzung dcrSacheinNr. 102. Ich weiß das Sprich wort: „Friede ernährt, Unfriede verzehrt" recht wohl zu schätzen — ich habe noch niemals mit einem Collegen einen persönlichen Streit gehabt, aber ich gehöre auch nicht zu denen, die einzig und allein des lieben Friedens halber, Alles er tragen, was denn auch das Wort bequem, womit Herr Grote einzelne Verleger zu ködern gedenkt, als auf mich angewendet, ganz unpassend erschei nen läßt. Wenn Herr Grote unter andern unrichtigen Behauptungen bemerkt, mein Aufsatz beweise Nichts, als daß meine Art zu verkehren nicht die seinigc sev, so versteht er nicht zwischen den Zeilen zu lesen, was man ihm freilich auch nicht zumuthen kann. Wenn so Hr. Grote seine Hand lungsweise als etwas Besonders hervorhebt, so soll er erst beweisen, daß er etwas mehr kann, als Andere, da das, was man bisher zu bemerken Gelegenheit hatte, mir Ausnahme ungehöriger Sachen, etwas ganz Gewöhnliches war, was andere Leute fast wieder vergessen haben. Sollte Herr Grote nun abermals Unwahres und nicht zur Sache Gehörendes bringen, so werde ich ihm nicht weiter antworten. Arnsberg, den 13. Decbr. 1850. A. L. Ritter. s11493.j Au Uebersctzungen und Bearbeitungen aus dem Französischen und Englischen, zu Cocrec- turen, so wie zu buchhändlerischen Arbeiten und Aufträgen jeder Art empfiehlt sich Leipzig. Ziiliuö Hcbciistreit, Kirchgasse Nr. 5. Ucbersicht des Inhalts. Anhalt-Bernburg-sches Gesetz wegen Ergänzung des unterm 21. Februar >86«. erlassenen Gesetzes zu Ver hütung deS Mißbrauchs der Presse. — Neuigk. des Deutschen Buchhandels. — Verfasser und Verleger in England. — Alphabet. Verzeichnis erloschener u. veränderter Firmen, v. Edm. Götschel. — Neuigk. der ausländischen Literatur. — Anzeigeblalt Nr. 11420—1 >493, — Leipziger Börse am 23. Deccmber >86«. AnonymeI>423. Il424.II42ä. >1479. II4S0. Auffarth >1466. Baensch >>46«. Bielefeld II422. Bi-etl >>468. Bohne >I46>. Boldemann N4S7. Borndrück II457. Braumüller >1427. >>436. ll473. BrockhauS >1428. Bük >>478. Danz >>476. David II49l. Decker >1436. Ehlermann >1477. Ehrlich >>449. Ernesii II4S2. Erved. deS ModenspiegelS U444. II446. Geiger >1486. Halm >>484. Hanke >1460. Hebenstreit II493. Heberle >1483. Hclwing >1487. Läger II48I. Lanke II437. Janffen >1466. Kaiser in L. >>469. >149«. Kemink L Sohn 1147«. Krieger >1466. Kürschner >1463. Lehmkuhl >1474. L-ibrock U472. Lengfeld >I44ö. Levy >>448. Lintz >>42«. Lorenz >>489. Mangelsdorf L Kl. >1488. ManniSke >1484. Mauke > 1468. Mover in A. >>464. Mayer in L. >>441. Mayer L Co. I >43« . Müller in G. l>48>. Nasse >1443. Neubronner >>489. Reyher >>488. Ritter in A. >1492. Röder I>42>. Schlodlmann >>439. Schmid in A >>43l. Schmidt in H. II442. Schräg >4432. Senff, B. >>44«. Springer >>462. Sulzbach >1438. Suppan >>47>. Thimm >>433. >>488. Veit L Co. >1447. VeriagS-Cptr. in Gr. >>428. >>483. Volksbuch». U429. Weigel, T. O. >1482. Weib in St. >>434. Williams L N. >1478. keipriAvr Lörse am 23. Oeceinber 1850. Ours« im 14 'plmler-puss. ^mkteräam pr. 230 6t. 0. «VuAsburZ pr. 150 6t. 0. Lerlin pr. 100 Pr. 6rt. Lremen pr. 100 6sär. 3 5 Kr68lau pr. 100 ^ pr. 6rt. Frankfurt 3/AI. pr. 100 PI. io 8.W. Lrmbur^ pr. 300 Alk. Leo. 6onäon pr. 1 Pf. 8t. Pari8 or. 300 Pros. Wien pr.I50 ü.6onv.in 20tl.pu88. k. 8. 2 Alt. k. 8. 2 Alt. k. 8. 2 Alt. k. 8. 2 Alt. k. 8 2 Alt. k. 8. 2 Alt. k. 8. 2 Alt. k. 8. 2 Alt. 3 Alt. k. 8. 2 Alt. 3 Alt. k. 8. 2 Alt. 3 Alt. ^uZustä'or ä 5 L */z5 Alk. I!r. un6 > 3 21 K. 8 6. . . . . . . . . auf 100 üottLnä"öu«:. i?3 ^ . ... .^3uf 100 6°. 6°. 6°. K3iserl. 6°. (1°. Lresl. «io. <jo. 3 65^ ^s passir «io. <1°. 3 65 ^s . Illem 10 u. 20 Kr Oolä pr. Alark fein 6ö1ln. . 8ilder „ «1°. 6°. . . 8taal8papLei'e unrl teilen Zinsen. 3 3^ im H von 1000 ui,6 500 . . — «jo. — von 500 — «io. — von 500 u. 200 3 5 ^ . — «io. — »io. Kleinere s 3'/, ^ im Hvon 1000 unä 500 . . Alicii. 1855 ä4 dä» «pater ä3U 3 100»^ ä 3 '^ im ^von 1000 unä 500 ^ . . ä 3^ im ^von 1000 un«1 500 ^ . . 83cks. erkl. pssmäbr. tv. 500 . ä°. <1°. <1°. «1°. ä°. jv. 100 u. 25 ^ )v. 500 ^ ... jv. 100 u. 25 ^ ä°. L3A. 6°. ä 3^, . 6 " Dr sä i r O'ki^l.^k'n'p'ar't 'l 06I',A3tionen 3 3^ ru 10 ^ 3 4^ 3 3^ dä pr Ort. pr. 100 K- K. Oestr. 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