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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 20.05.1868
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1868-05-20
- Erscheinungsdatum
- 20.05.1868
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18680520
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-186805209
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- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-18680520
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Eljchei»! cutzii SoonlagS iäglich. — Bis SIdcndS 7 Ubr eingebende Anzei- xen lommeninderzweitnächken Nummer zur Ausnahme. Börsenblatt Beiträge tür da- Börsenblatt find an die Redaktion, — Anzei» gen aber an die Expedition desselben zu senden. für den Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eigcnthum des Börscndcreins der Deutschen Buchhändler. M 115 Leipzig, Mittwoch den 20. Mai. 1868. Wegen des Himmelsahrtsfestes erscheint die nächste Nummer Freitag den 22. Mai. Amtlicher Theil. Snchteueue Nerriftkeiteu des deutschen Buchhaudelö (Mitgetbeilt von der I. C. Hinricks'schen Buchhandlung.) C vor dem Titel — Titelauflage, ch — wird nur baar gegeben.) Domanns Selbstverlag in Pirna. 438b.vvmani>, 0. 6., ?08t- u. kÜ8e»babn-k!eriekl. Oeliersicln tltü- Lisen- Iislin , ?osl- u. liampkoliifl-k'shrlen älillol-üentsoblanil.» u. 8p«eieII äselisens. >3. ästrr^. 1868. Kr. 2. 16. üek. * KK; m. starte ' 6 Gläser s Verlag in Torpal. 4386. Bertram» Dorpats Größen u. Typen vor 40 Jahren. 8. Geh. * >2 N-t HinrichS'ILe Buchh. Verl.-Clo in Leipzig. 4387. v VicrtcljahrS-Catalog aller neuen Erscheinungen im Feloc der Litera- lnr in Denlschland. Nach den Wissenschaften geordnet. Jahrg. 1868. 1. Hst. gr. 8. * tL ^ 4388. -j-— aller in Deutschland erschienenen Werke ans dem Gebiete der Theologie u. Philosophie. 1868. 1. Hst. Janr.—März. gr. 8. 10 Erpl. " 12 N-t Hinrichs'sche Buchh. Verl.-Elo. in Leipzig ferner: 4389. fi Vicrtcljahrs-Catalog aller in Deutschland erschienenen Werke aus dem Gebiete der Medicin u. Naturwissenschaften. 1868. 1. Hft. Janr. -März. gr. 8. 10 Erpl. * s/g ^ 4390. fi — aller in Deulschiand erschienenen Werke aus dem Gebiete der Pädagogik. 1868. 1. Hft. Janr.—März. gr. 8. 10 Erpl. * ich ./S Meyer in Zürich. 4391. fi Lob u. Anbetung. 1S3 geistl. Lieder 4 stimmig gesetzt f. Sopran, Alt, Tenor u. Baß sowie auch s. 1 Singstimme m. Klavierbegleilg. 8. In Comin. Geh. ** Hß PH. Neelam jun. in Leipzig. 4392 Universal-Bibliothck. Nr. 52. 16. Geh. ' 2 N-k Inhalt: Meister Martin der Küfner ».seine Gesellen. Erzählung v. E. T. A. Hoffmann. Ulrich in Leisnig. 4393. Fremdenführer f. Leisnig u. Umgegend. 8. Geh. ' 6 N-k td. Wigand in Leipzig. 4394. Diczma»n, A., Goethes Liebschaften ».Liebesbriefe, gr.16. Geh.*lfil,^ Nichtamtli An Herrn Ernst Namenlos. Ihr „Sein und Werden" ist zwar in diesen Blättern schon be sprochen und zwar von einem, der gemerkt hat, daß Sie nicht Buch händler geworden sind, weil Sie zum Slndiren zu dumm erfunden wurden; aber es genügt nicht, Ihre Buchhändlernovclle der jünge ren Generation zu empfehlen, damit sie sich über die Sphäre der gemeinen Haus- und Hofbuchhändler erheben; es ist nöthig, aus ihren materiellen Inhalt einzugehen. Sie verwerfen z. B. das unverlangte Versenden von Neuig keiten ganz. Dem kann ich nicht bcistimmen. Es hat Zeiten gegeben, wo der Erfolg mancher Schriften davon abhing, daß sic unangemeldet plötzlich überall austauchten, und die Wiederkehr solcher Zeiten ist vielleicht nicht fern. Ucberhaupt läßt sich aus dem Titel einer Schrift Inhalt und Bedeutung derselben nicht immer richtig erkennen, noch weniger kann ma» sich aus das verlassen, was manche Verleger dar über sagen. Ein erfahrener Verleger kann oft besser bcurtheiten, ob und wieviel von einer Neuigkeit der Sortimenter brauchen kann, als dieser selbst. Viele Vcrlangzettel aus Naumburg's Wahlzcttel lie fern dafür den Beweis. Es ist mir lieb, daß Sie das Ansichrversendcn an Kunden nicht ganz verwerfen, sondern nur fordern, daß cs mit Maß und mit Verstand geschehe, denn das ist eine Erfindung von Fr. Perthes, Hünfunddreißigster J.ihrgana cher Theil. den Sie gewiß nicht weniger hoch stellen als ich. Als er es einsührtc, machte er dabei zur Bedingung, daß seine Kunden für eine ge wisse jährliche Summe davon behielten. Diese Bedingung ist auf gegeben, die Neberschwemmung des Publicums mit Neuigkeiten gestiegen, wofür wir uns bei der schnellen Verbreitung des Geschlechts der „Schwanzwedcl" zu bedanken haben, das — wie ich fürchte — durch die Lauge, die Sie darüber ausgegossen haben, nicht vom Boden vertilgt werden wird, denn cs hat ein ungeheuer dickes Fell. Schütten wir das Kind nicht mit dem Bade aus und hüten wir uns, den großen Vorzug, daß in jedem Winkel des deut schen Buchhandelgebiets Verleger für die dortigen Au toren zu finden sind und ihre Schriften überallhin ver breitet werden, in Frage zu stellen! Soll sich der Verlagshandel »och mehr als bisher in den großen Städten und großen Geschäften concentrircn? Seite 57 Ihrer Schrift lassen Sie Ihren Helden, den genialen Werden, nur mit den größern Verlegern in dirccler Verbindung stehen, was er vom Verlage der übrigen braucht, von ihren Com- missiouären beziehen. Verfolgen wir diesen Gedanken weiter, so gelangen wir hoffentlich zu einer Ausgleichung unserer Differenz. Mackte das eine größere Anzahl von Sortimentern ebenso und stän den auf der andern Seite auch die kleineren Verleger nur mit den 203
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