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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.02.1862
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1862-02-12
- Erscheinungsdatum
- 12.02.1862
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18620212
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-186202120
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- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-18620212
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An die Herren Verleger von Zeit schriften. (2899.) Bei jedem Quartalwechscl gehen uns von den Herren Verlegern deutscher Zeit schriften Anfragen zu, ob wir ebenso viel Expl. wünschen, als im verflossenen Quar tal. Wie wir schon so häufig allen diesen Anfragen erwiderten, sind dieselben durch aus unnütz, da wir hier nur ganzjährige Abonnements annehmen und uns auf Quartale oder Semcstcrbestcllungcn nie einlassen. Wir ersuchen daher die Herren Verle ger nochmals, alle diese Anfragen zu un terlassen und in derselben Anzahl, wie beim verflossenen Quartal, weiter zu expcdiren, oder aber beim 1. Quartal für den ganzen Jahrgang zu berechnen. Selbstverständlich machen wir bei jedem neuen Jahre unsere Bestellungen und wünschen durchaus nichts fürs neue Jahr nach der Continuation des alten gesandt zu haben. Bei Zeitschriften, die nur baar geliefert werden, wird unser (Kommissionär, Herr H. Hacsscl, stets dieselbe» ohne specicllen Auftrag cinlösen, damit eben die fortlau fende Expedition in keiner Weise unter brochen werde. St. Petersburg, im Januar 1862. Bictepage Li H.ilugin. Das Verlagsrecht (2990.) von: Herr, deutsches und Fremd-Wörtcrbuch. 1(4 wovon die 2. Auflage gänzlich vergriffen, bin ich bereit, gegen eine mäßige Vergütung ab- zutrcten. Der Contract mit dem Autor ist sehr günstig. Gef. Anfragen (directe franco) werde ich gerne beantworten. Elberfeld, Februar 1862. R. L. FridcrichS. ^ v i 8. (2901.) Die heutige krummer de« Oörsenblattes enthält vo» mir ein Oesuch einer grösseren Knzahl commercieller Werbe, welches iclr vornehmlich den Dolleren in 8ee- und Han delsplätze» zu sorgsamer Oeachtung empfeb- len möchte. — Oie Preis« müssen MASSIG, die Ducker aber gut erkalten sein. — Lei Offerten bitte genau die Ausgabe und De- sckaffenkeit der Exemplare anzngeben. Paris, ffebruar 1862. V. Ip>!>ue1r ,b> Iluebk. (2902.) In einer sehr wohlhabenden Stadt Wcstphalcns steht ein amtliches Anzcigcblatt, welches bereits über 30 Jahre besteht und ca. 1700 Abonnenten hat, zu verkaufen. Dasselbe wirft nachweislich einen Reinertrag von über 700 ,/> ab. — Auch kann gleichzeitig die Druckerei ganz oder thcilwcisc mit übernom men werden. — Kauflustige, die über 5 bis 6000 verfügen können, wollen ihre Bereit willigkeit unter Buchstaben I. p. erklären und der Exped. d. Bl. zur Besorgung einrcichcn. (2903.) Eine von keiner Person, sondern von der unberechtigten Firma F. SchneiderK'Co. unterschriebene „Erwiderung" auf eine von mir veranlaßte Anzeige im Börsenblatt nöthigt mich zu folgender Erklärung: 1- Ich habe in meiner Anzeige ausgespro chen, ich würde die gerichtlichen Schritte gegen Herrn Iierhold fortgesetzt haben, wenn derselbe nicht Berlin verlassen hätte, ohne ei nen gesetzlichen Vertreter zu bestellen. Ich habe im Vertrauen auf mein gutes Recht gegen den selben geklagt, ohne einen Advocaten zu neh men, bin aber den gewandten Entgegnungen desselben unterlegen und in erster Instanz ab- gewicsen, weil der Wortlaut des Contractes >m gesetzlichen Sinne zweifelhaft sei. Ich habe die Entscheidung der zweiten Instanz nicht anrufen können, weil mir die zu verkla gende Person fehlte. Mein Recht wird mir in zweiter Instanz werden, da diese Instanz, das königliche Kammergericht, in einer analogen Angelegenheit ein gleiches Urtheil des Stadt gerichts umgcstoßen, und das königliche Ober- Tribunal dieses Urtheil bestätigt hat. 2. MeineBehauptung.Herr Aierholdhabc seit Monaten Berlin verlassen und seineHand- lung verkauft, und daß dieselbe demnach unge setzlich bestehe, ist mir aus amtlicher Mitthei lung geworden. Ich bin am 26.Januar d.J. poli zeilich befragtworden, ob ichdie sofortige Schlie ßung dieser Handlung beantrage, da die Be hörde wohl berechtigt sei, diese Maßregel aus zuführen; ich habe erklärt: ich wünschte eine solche Schließung nicht; es könne nicht in mei nen Absichten liegen, einem mir ganz unbe kannten Besitzer, der höchst wahrscheinlich be deutende Geldmittel in das Geschäft gesteckt, einen so bedeutenden Nacktheit zugefügt zu sehen. Ich bin überzeugt, der mir noch heute unbekannte Besitzer wird mir seinen Dank da für nicht zurückhalten. 3. Es könnte den Anschein haben, als wenn ! ein von mir am 12. August 1856 ausgestellter Schein mich verhindern müßte, hier unter den Linden eine Sorciments-Handlung zu eröffnen. Die sich zur Ungebühr F. Schneider V-Co. nen nende Buchhandlung, welche diesen Schein zu haben behauptet, kann nur auf unrechtmä ßige Weise in dessen Besitz gclangtscin. Hätte sic mir oder demBuchhändler Herrn Ru d. Wag ner diesen Schein gezeigt, so würdesie von mir oder ihm erfahren haben : daß die Versprechun gen desselben nicht jedem beliebigen Men schen, sondern unter Gegenvcrsprechun- gen des Herrn Wagner nur für ihn ausge stellt worden, daß dieser Schein aber auch nach einem Uebereinkommcn zwischen mir und Herrn Wagner selbst für diesen seine Gültigkeit verloren, und daß mir Herr Wagner, wie er ihn zurückzugeben verpflichtet war, aus sein Ehrenwort erklärt, er habe ihn nicht mehr, da er auf den Besitz desselben nie einen Werth ge legt, weil er wisse, daß ich niemals, so lange er das Geschäft besitze, zu der Gründung ei nes ähnlichen Geschäftes schreiten werde. Ich schenke diesem Ehrenwort des Herrn Wagner noch heute vollen Glauben und muß ihm überlassen, da nicht mir. sondern ihm dies Papier abhanden gekommen, über das Ver schwinden desfelbenNachforschungen anzustellcn. l. Endlich habe ich meine Anzeige in das Börsenblatt nicht früher einrücken lassen, bis ich dem mir als Geschäftsführer der Handlung bczcichnetcn jungen Mann dieselbe vorgelcscn, ihn gefragt, ob er irgend thalsächlich Un richtiges in derselben finde, und nachdem er es verneint, mich erboten, sie 3 Tage lang zu- rückzuhaltcn, damit sie möglicherweise erledigt werden könnte. Hätte der Abfasser der Erwi derung, gleich taclvoll, mir dieselbe vor der Absendung mirgetheilt, so wäre meine Entgeg nung wahrscheinlich in seinem Interesse unter blieben. Berlin, den 6. Februar 1862. Ferdinand Schneider. (2904.) Buchhändlcr-Strazzenpapiere in den beliebten 3 Sorten hält stets vorräthig und empfiehlt freundlichst Rob. Hoffmann in Leipzig (2905.) Billige Offerten über neuere Ro mane erbittet durch Herrn K. F. Köhler in Leipzig S. Rosenberg in Eperies. (2906.) Vo» pädagogischen und tkeologi- seben Werbe» dürste eine Knzeige in der Deilage rum LvLllßvIiZvkvll 8eduldlatt, kvrausgegeken von p. W. Dorp seid, (KuN. 600) von wesentlichem Kurzen sein. In Dkeiu- Innd und Westphalen und den angrenzenden l.ändern vorzugsweise gelesen, ist es im übrigen nördlichen Deutschland allgemein verbreitet. 8treng evangelischer Tendenz und durch bewährte und bekannte iVIitarbei- ter, wie prüf. Kuberlen, Oirector Zahn. Or. I-andlermann etc. ausgezeichnet, gebürt die se Zeitschrift unstreitig zu de» beste» vor handene» 8chulblättern. Ich berechne di« dnrcblaufende Petit zeile mit 2 8)>s. Kuck bin ich zu Okang« - Inseraten ge neigt und bitte deshalb um gefällige Offer ten. Oüterslob. S. Ut'i (2907.) Unsere, unter dem Titel KlNikehiner Woctienbote für die littauische Niederung neubegründcte Wochenschrift sei hierdurch zur Ausnahme von LZ" buchhändlerischen An zeigen bestens empfohlen, da dieselbe im Hauptorte der reichen und intelligenten littauisehen Niederung erscheint und sich bereits nicht nur in dieser, sondern auch über dieselbe hinaus einer reichlichen Verbreitung erfreut. Unsere Zeitschrift ist vorzugsweise land- und hauswirthschaftlichen, ge werblichen und statistischen Inhalts. — Rcdactions-Ercmpiare für unfern ..Wochenboten" wird die Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung von Ed. Slauffer (vor mals Gräfe äc Unzer) in Tilsit, Deutsche Stra ße Nr. 67, geneigtest übermitteln. Kaukchmcn in Ostpr., im Januar 1862. Die Rcdactio» und Expedition de» Äankchnicr Wo^henboten. Otto Hagemann. (2908.) JnscratcindcnJntelligenzblättcrnvon: Annalen der Chemie u. Pharmacic,». Licbig. Petitzeile 1(4 N-f. Zeitschrift für rationelle Medicin, v. Henle und Pfeufer. Peritzeile 1(4 N-f. Beilagen für jede dieser Zeitschriften 3 C. F. Winter'sche Verlagsh. in Leipzig.
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