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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 17.01.1883
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1883-01-17
- Erscheinungsdatum
- 17.01.1883
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18830117
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-188301179
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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Erscheint außer Sonnlag« täglich. — Bis früh s Uhr ein gehende Anzeigen kommen in der Regel u wenn irgend möglich in der nächsten Nr. zur Ausnahme. für den Beitrüge sür das Börsenblatt sind an die Redaktion — Anzeigen aber an die Expedition dessclbe» zu lenden. Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eigcnthnm de» Börscnvereins der Deutschen Buchhändler. 13. Leipzig, Mittwoch den 17. Januar. 1883. Amtlicher Theil. Erschienene Neuigkeiten des deutschen Buchhandels. sMitgetheilt von der I. C. Hinrichs'scheu Buchhandlung.) ' s* vor dem Titel — Titelauflage, f- wird nur baar gegeben.) F. Bagel in Düsseldorf. Thomas, F., die Rhein-Ueberschwemmungen. Zur Erinnerg. an die großen Ueberschwemmgn. d. Rheins u. seiner Nebenflüsse Ende Novbr. u. Decbr. 1882. Fol. 1. — Bon'S Verlag in Königsberg i/Pr. Preuß, A. E., Bemerkungen u. Winke s. den Lehrer zur Behandlung der biblischen Geschichte. In neuer Bearbeitg. Hrsg. v. Lackner u. Lettau. 8. * 2. 50 Brodtmann'sche Bucht,, in Sctiaffbausen. -s- ^selieii8el»rlk1, seinveiLeriseds, f. kiiLruiLeio, tirsF. v. 20. 1883. Rr. 1. 8. pro oplt. * 8. — Feesche in Hannover. -f- Büttner, I. S., Gottes Befehl im Diakonissenberufe. 8. * —. 80 HinrlchS'sche Buchh., Verl.-Cto. in Leipzig. f Verzeichniß der Bücher, Landkarten rc., welche vom Juli bis Decbr. 1882 neu erschienen od. neu ausgelegt worden sind. 8. * 3. 60; Schreibpap. ' 4. 80 Missionsdruckerei in Steyl. St. FraneiSeuS-Büchlein od. kurzgesaßte Lebensbeschreibg. d. heil. Fran cisco? v. Assisi. Nach dem Jtal. 16. * —. so Schnlze'schc Hofbuchh. in Oldenburg. -s- Anzeiger, kirchlicher, s. die Psarrgemeinde Oldenburg. Red.: Pralle. 31. Jahrg. 1883. Nr. I. 8. Pro cplt. * 2. — Trübner in Straßburg. Liebmann, O., üb. philosophische Tradition. Antrittsrede. 8. * 1. — Urban Sk LUiwarz-nbrig in Wien. Nnposi, ßl., kaibolo^is u. Tbsraxis clsr Itautürailübeltsn. 2. Xuü. 2. Witts. 8. * S. — ksal-üuvxktvpiliNs cisrxssamiutsu Nsillcunäs. klrsx.r. .4. Lulsnburx. 125—128. Okx. 8. ü * 1. S0 Wolsf Sk Hohorst in Hannover. Büttner, I. S., Herrschen u. Dienen. Vortrag. 8. * —. 60 Nichtamtlicher Theil. Zur Erinnerung an Johann Friedrich Cotta. (Schluß aus Nr. 11.) Am 1. December 1787 hatte Johann Friedrich Cotta Besitz nnd Leitung der väterlichen Handlung übernommen. 1788 bezog er zum ersten Male die Leipziger Ostermesse. Seine mißliche finan zielle Lage verbesserte sich durch den Eintritt des Juristen Or. Chr. Jak. Jahn, der als Compagnon bis 1797 im Geschäfte verblieb. Joseph Gärtner's „Os trnotibns st ssminibns plantarum" nnd Hosacker's „Urineipia. Mris roms.no-8srmanici" waren die ersten bedeutenden Werke, die für den Cotta'schen Verlag zu erwerben ihm gelang. Der wirkliche Aufschwung der Firma beginnt aber erst durch die Verbindung mit Schiller (1794). Seinem Grund sätze getreu, „die guten Autoren aufzusuchen", nicht zu warten, ob sie der Zufall an ihn heranführen werde, ergriff Cotta die Gelegen heit, mit Schiller in Verbindung zu kommen, als dieser 1793 seine schwäbische Hcimath besuchte. Ihm handelte es sich nicht mir im Allgemeinen darum, den Verlag von Schiller's Schriften zu er halten; es war ein bestimmter Plan, den Cotta selbständig sich ge bildet, nnd zu dessen Verwirklichung er sich Schiller's Hilfe erwerben wollte. Am 4. Mai 1794 unternahmen Schiller und Cotta gemein sam von Stuttgart ans einen Ausflug nach Untertürkheim, und hier kam zur Sprache, was Cotta am Herzen lag. In Paris hatte Cotta eine große politische Tagespreffe kennen gelernt, wie sie in Deutsch- Fünszigster Jahrgang. land noch nicht vorhanden. Allerdings waren hier zwei periodische Zeitschriften, welche noch heute unsere volle Anerkennung fordern: Schlözer's „Briefwechsel" (1776—1782) nnd „Staatsanzeigen" (1782 — 1784) und das „Deutsche Museum" (1776 beginnend), von Dohm und Boie geleitet. Die letztere Monatsschrift, welche in rühmenswerther Weise auch Nationalökonomie, Statistik u. s. w. behandelte, kam vielleicht dem Ideale, das Cotta anstrebte, am nächsten. Er wollte eine historisch-politische Zeitung, ein Blatt, dem nicht nur innerhalb der deutschen, sondern selbst in der europäischen Presse eine hervorragende Stellung zukommen sollte. Ein Tage blatt, wie es nur „vom teutschen Fleiß nnd teutscher Gerechtigkeit gegen das Ausland" erwartet werden konnte. Alle unsere Politischen Blätter waren bis dahin particularistisch im schlimmsten Sinne, d. h. sie zeigten nur für das dieProvinz, in der sie erschienen, Berührende Interesse. Cotta wollte ein Weltblatt, wie wir es heutzutage nennen. Die ganze Zeitgeschichte sollte mit Vollständigkeit, Unpar teilichkeit nnd Wahrheit, in reiner Sprache und „mit etwas brittischer Freimüthigkeit tingirt" in diesem Blatte behandelt werden. Der Geschichtsschreiber des Abfalls der vereinigten Niederlande und Dichter des Don Carlos erschien Cotta als der bestbefähigte Schriftsteller Deutschlands, um die Leitung dieser Zeitschrift zu übernehmen. Schiller aber hatte seinerseits wenig Lust, sich mit Politik zu befassen. Auch er brachte Cotta einen fertigen Plan ent- 33
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